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nen gleichsam erstarret oder zu Stei-nen worden. Zwo davon sollen an-sterblich, Medusa aber allein sterb-lich gewesen seyn, die auch Persensumgebracht. Sie sollen am BergeLilas gewohnt haben , wiewohl an-dere den Phorcys zum König dreyerInseln ausser den Säulen Herculs,vermuthlich derer vom grünen Vor-gebürqe, machen; dieser hatte sei-nen Töchtern die drey Inseln ausge-theilt ; sie aber hätten so treu zusam-rnengehalten, daß sie sich auch desRaths eine« klugen Mannes gemein-schaftlich bedient, der also gleichsamihr Aug gewesen.
Gorgophone, des Perseus und derAnoromeda Tochter, und des Perle-res, Königs der Messenier, Ge-niahlinn, heyrathete nach dessenTod den Oebalus. Sie ist nach denweltlichen Schriftstellern die ersteFrau, die jum zweytenmal gehey-raihet.
Gorionides, s. Joseph BenGorion.
Gorlaus, (Abraham) ein gelehrterAntiquarius, von Antwerpen gebür-tig, setzte sich durch seine Samm-lung alter Münzen, Siegel - und an-derer Ringe und andere dergleichenAlterthümer in grossen Ruhm, undstarb zu Delst den i f. Apr. 1609.im -Losten Jahr. Man hak von ihmeinen kleinen aber vortreflichm Tra-ktat unterm Titel: vaLtyliorbeca,nebst einigen andern Schroten.
Goropius, (Joh.) mit dem Bey-nahmen Bccanus von seinem Ge-burtsort Hilvarenbeck in Brabant,wo er isi8. gebohren, ward einberühmter Arzt, der bey Carl» V.in grosser Achtung gestanden, undder Königinnen Eleonora von Frank-reich und Maria von Ungarn Leib-arzt gewesen. Er verstand die Spra-chen und Weltweisheit; fand aberein Vergnügen in Behauptung Wi-
dersinn,'scher Sätze, dahin auch die-ser gehört, daß dieSprache, welcheAdam geredet, die deutsche Sprachegewesen sey. Er starb zu Masirichtden -7. Jun. is7r- Man hatOriKwes ^nnveryisnns und andereSchriften von ihm.
Gorran, (Nicol. de) auch Vor-kam, ein gelehrter Dominicaner-mönch des Xill. Jahrhunderts, ausMaine gebürtig, wie man solches invielen seiner Werke findt , die imE. in der Bibliotheck der Sorbon-ne liegen, und noch bey seinem Le-ben geschrieben worden sind. Erwar 1280. Prior in dem Jacobiner-kloster in der Strasse St. JaqueszuParis. Philipp der Kühne ernannteihn zum Beichtvater seines Sohns,der hernach unter dem NahmenPhilipp der Schöne König in Frank-reich worden. Gorran behielt seineStelle bey diesem Prinzen, auchnachdem er zum Thron gelangt undstarb um - 295. Man hat von ihmCommentar. fast über die ganze Bi-bel ; Lermone5 und andere Schrif-ten, so aber meistens noch angedrucktsind.
Goselim, (Julianus) gebohren zuRom -525, war von seinem i?tenJahr an des Dicekönigs von Sici,lie», Ferdinand von Gonzaqa, Se-cretär. Er behielt solchen Platz,als Gonzaga Statthalter in May-land wurde, desgleichen bey seinenNachfolgern dem Herzog von Alb«und Herzog von Sessa- Diesernahm ihn mit sich an spanischen Hof,wo sich Goselini durch seine Ge«schicklichkcit und Klugheit so beliebtmachte, daß man ihn in den Ange-legenheiten gebrauchte, welche die-ser Herzog beym König hatte- DerMarquis von Pescaro, der aus denHerzog von Sessay folgt, hatte ebenso viele Achtung vor ihn- Der Her-zog von Muguerque aber wurde sowider ihn ausgebracht, daß er ihm
Ehre