Band 
Zweyter Theil.
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1654

Ehre u«d Leben nehmen wollte.Nichtsdestoweniger kam Goselini un-ter d>em Marquis von Aimonte undunteir dem Herzog von Terranovawieder zu seiner Secretariatstelle.Er soll ungemeine Geschicklichkeik be-sessen, haben, Händel zu schlichten,und starb zuMayland den »r.Febr.158 7- Unerachtet seiner Secreta-riatcgeschästen, womit er in die 40.Jahir umqieng, schrieb er Vier äiker^nanäo" öonraga; Oilcorü;1-ettere und verschiedenes andere.

Goreschalcus, s. Godschalc.

Gochofredus, (Dionysius) einbe-rührnter französischer Rechtsgelehr-ter und einer der gelehrtesten Män-ner seiner Zeit, gebohren zu Parisden 17. Oct. 1749. wo sein Vater,Leo Gochofredus, Rath am Chare-let war, studirte zu Löwen, Cöllnund Heidelberg, und erwarb sichgutes Ansehen beym Parlament,bis er sich ,472 nach dem PariserBlutbad nach Gens flächten mußte,wo er Professor derRechtsgelahrheitwurde. 1579. nahm er zuOrleansdie Doctorwürde an, wurde hierauf1589. Parlamentsrath in Frank-reich ; verließ aber wegen der inner-lichen Unruhen sein Vaterland noch-mals , und wurde 179,. Professorder Pandecten und Geschichtkunde zuStraßburg. 1600. qieng er nachHeidelberg nnd das Jahr hernachwieder nach Straßburg; kehrte aber1604. nach Heidelberg zurück, wur-de 1618. vom Churfürsten in derPfalz an Könia Ludwig XIII. inFrankreich abgeschickt, der ihm gros-se Hochachtung bezeugte, und seinPortrait sammt einer güldenen Mün-ze verehrte. Die Kriegsunruhen inder Pfalz bewogen ihn ,6ro. noch-mals nach Straßburg zu gehen, woer den 7-Scptcmb. ,6rr. gestorben.Er hat ein Lorzxi8 sur>8 Livili8cuw norib und sehr viele andere

Schriften hinterlassen, die in sehrgrossem Wer:h sind. Sein ältesterSohn Theodorus Gochofre-duS, gebohren zu Genf oen 17.Jul. isüo, kam >6or. nach Pa-ris, und nahm die katholische Reli-gion an. Er wurde 64). Staats«rath, und starb zu Münster den 7.Oct. 1649. als königl. französischerRath und Gesandschastssecretär beyden dasigen Friedensverhandlunge».Man hat auch viele Schriften vonihm, die theils die Rechtsqelahrheit,theils die Geschichtkunde, theils dieTitel und Vorrechte der französischenKrone und anderes betreffen. SeinBruder und des ältern Dionysiuszweyter Sohn Jacobus Gochosfredus war gleichfalls ein grosserRechtsgelehrtcr. Er ward zu Genfden iz. Sept. 1787.gebohren,wur-de ,6,9. Professor der Rechte, stieghierauf zu den ersten Bedienungendieser Republick, war fünfmal Syn-dikus, und starb den-4. Jun. 1672.Er hat ebenfalls viele schäzbareSchriften hinterlassen.

Gochofredus, ( Dionysius ) derJüngere, Theodors Sohn und deSältern Dionysius Enkel, war den-4. Aug. 1617. zu Paris gebohren.Er machte sich die gefammlete Nach-richten seines Vaters zu nutz undlegte sich, wie er, mit allem Fleißauf die französischen Geschichten.König Ludwig XIV. machte ihn1640. zu seinem Historioqraphusnebst einem ansehnlichen Gehalt undder Anwartschaft auf seines VatersPlatz, nachaehends aber zum Auf-seher und Director der tllwmbreäe8 Lc>mr>re8 zu Lilie, wo er den9.Jun. >ü8l. starb. Er schrieb:lüersmoniel äs I'rsnce , wozu schonsein Vater den Grund geleat: undgab I'lliltoirs äs Oisrleo VI. pLrsSLnsuvensI äe^lrlin8 ruxmemee;äs Llwrle8 VII. p»r seaii Lbnrrier

und andere; äs i.oui8 XI. und äs

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