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Orleans, und brachte daselbst vielPersonen ;ur römischen Kirche, wor-unter auch seine Eltern und einer sei»uer Bruder waren, welcher nach-mals Battonnier der Advocaten zuParrs worden. Um > 687. trat erin ge istlichen Stand, und wurde Ca-nonicus an der Cathevralkirche zuOrkans, zeigte sehr vielen Eifervorseine neue Religion, und starb zuOrleaus den6.Oct. 1694, alsDia-conus, indem er aus Demuth nie-mals hatte Priester werden wollen.Man hat von ihm: Oonliäeralioi»tur le fciiiime 6es?rc>relirns; Irsi-äs la Uresence reelle Lorps6e ^eüis Oirill änns 1'LuciisritUe,so beyde zu Orkans ,68 s. erschienen;I^s VerirL äe la Uelixion cgrköli-gue xrouvöe yrr 1'Lcrirure 8.Paris 1697. in r r. welches sein wich-tigstes Werk ist. Es wurde zu Pa-ris 17« r- in ;. Duodezbänden mitansehnlichen Zusätzen von FranzGeoffroy wieder aufgelegt, der171 s- zu Paris verstorben. Mahishatte noch einen Bruder ClaudiusGrosteste, Herr de la Mothc,welcher auch ein reformirter Predi-ger war, und sich nach Widerruffungdes Ebicts von Nantes 168s. nachLanden begeben hat. Er wurde da-selbst Prediger bey der SavoyischenKirche, und starb als Mitglied derAcademie zu Berlin 171;. im6üstenJadr. Man hat einen Ikaü. ilel'Inlpirarion lies I>ivre8 §acro8,Amsterdam 169 s. 8erni0N8 und an-dere Schriften von ihm.
Grorius, (Hugo) in HolländischerSprache van Grooc, einer dergelehrtesten Männer, die Europahersärgebracht, und der besondersunter den schönen Geistern eine derersten Stelle» verdient, war zu Delftden 10. April Is8). aus einer an-sehnlichen Familie dieser Stadt ge-bohren. Er nahm in seinen Stu-dien so geschwinde zu, daß er schon
in seinem achten Jahr lateinischeVerse machte, und im sünszehenden1 Kete 8 über die ganze Weltweisheitbehauptete. Er hatte noch nichtskchszehen zurück qekql. als er sei-nen Kiarligmi8 Lspells mit Anmer-kungen herausgab. <598- begleite-te er den holländischen Abgesandtenvon Barneveld nach Frankreich, undwürde vonHcinrich IV. mit zerschkde-neu Merkmalen seiner Hochachtungbeehret. Nach seiner Zurückkunstaus Frankreich legte er sich aus dieRcchtehändel, war noch vor seinemsiebcnzehenden Jahr Advocat, undim vier und zwanzigsten Generalad-vocat. 161;. zog er nach Rotter-dam , und wurde Syndikus derStadt; weil er- sich aber an Barne-veld hielt, so kam er auch in grosseVerdrießlichkeiten. Er wurde zuewiger Gefangenschaft verdammt,uub aus das Schloß Löwenstein ge-setzt. Er entkam aber derselben wie-der durch die List seiner Frau den 6.Jun. >619, und rettete sich in diekatholische Niederlande und von dain Frankreich, wo König LudwigXIII. ihm eine Pension gab. DieVerhcissungcn des Prinzen Friede-rich Heinrichs von Oranien bewogenihn endlich nach Holland zurückzu-kehren. AIS aber seine Feinde ihreVerfolgung erneuerten, gieng Mo-tivs nach Hamburg, wo ihn dieKöniginn Christin« 16,4 z„ ihremRath eniannte, und als ihren Ab-gesandten an den französischen Hofschickte. Motivs blieb als solcher11. Jahr allda, in welcher Zeit ihmLudwig XIII. mehrmalen seine Ach-tung deutlich zu erkennen gab. Erreisete hierauf ab, um der KöniginnRechenschaft von seiner Gesaudschastzu geben, gieng durch Holland, undemxfilng zu Amsterdam ungemeineEhrenbezeugungen. Man führteihn zu Stockholm zu dieser Prinzes-sinn, die er alsbald um seine Ent-lassung