Band 
Zweyter Theil.
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1727

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mann des Zwinglius, war zu Zürchifiy. gebohren. Er folgte aufBullingern, und starb ls86. Manhat einen Commentar. über die Bi-bel und andere Schriften von ihm.Gerhard Meyer versichert im Pla-tins, daß Gualterus der Verfasservon der Urbersctzung der Bibel fey,die man gemeiniglich dem VatabluSiuschreibt, welche« aber nicht wahr-lcheinlich ist.

Guarini, (Joh. Bapt.) ein berühm-ter italiänischer Dichter , gebohrenzuFerrara 17)8/ war desGuarioivon Verona Urenkel, der einer vonden ersten gewesen , die an Wieder-herstellung der schönen Wissen-schaften in Italien gearbeitet. Erwurde rvecretär beym Herzog Al-phonsus il. von Ferrara, der ihmverschiedene wichtige Geschäfte an.vertraute. Nach dem Tod diese«Prinzen kam Guarini als Secretärzu Vincentiu« von Gonzaga,zu Fer-dinand von Medici«, GroßherzogzuFlorenz, und zu Franz Maria vonFrltri, Herzog von Urdino. Alleinvon allen diesen Bedienungen hatte erkeinen wettern Vortheil, al« daß manseinem Witze und seinen Schriftengrosse Lobsprüche ertheilte. ErstarbjuVenedig i6i;. Das bekannteste vonseinen Schriften ist sein kstlorwodurch er sich einen unsterblichenRuhm erworben. Aubert le Mirehat solche Schrift in die Reihe dererbaulichen Bücher gefetzt, in derMeynung, es sey ein Unterricht vonden Pflichten eine« Pfarrers. Gua-rini lebte zwar zu einer Zeit, da deritaliänische Witz auf viele »»zeitigeLändeleyen verfiel; gleichwol konnteer die schöne Einfalt der Natur unddie Spuren der guten petrarchischenSchule noch ziemlich beybehalten.In sechs Jahren ist der kallor kiäozebenmal gedruckt worden. Manhak ihn ins französische, holländischeUnd deutsche übersetzt. Letzteres

hat so wohl Abschatz alsHofmanns-waldau gethan. Jenw ließ abernur 100. Exemplarien mt schönenKupfern auf seine Kostm drucken,daher solche Uebersetzunc schwer zubekommen ist.

Guaspre Dughet, eii trrfliche»italiänischer Mahler, nur zu Rom16 >,. gebohren. Er wer Poussin«Schüler und Schwager, und wurdewegen seiner Gaben bewundert.Er that sich durch seine Farbenmi-schung, durch eine wunderbare Frey-heit, die er seinen Gemählden gege-ben , u?.d durch seine besondere Te-schicklichkeit die Winde, Bewegungender Blätter an den Bäumen, Stür-me und Ungewitter auszudrucken,hervor. Er war ein grosser Liebha-ber der Jagd, und wußte sich solche«in seinen Gemählden zu nutz zu ma-chen. Erstarb zu Rom 1675.

Guay-Trouin, s. Trouin.

Guazzt, (Marcus) ein berühmterJtaliäner, ursprünglich von Man-tua, ward zu Padua gebohren,machte sich eben so wohl durch denDegen als durch die Feder berübmk,schrieb eine Geschichte von Carl VIII.in Frankreich; eine Historie seinerZeit; von den gelehrten Man-nern; Gedichte, ic. alles in ita-liänischer Sprache, und starblrr6.

Guagzt, ( Stephan) ein witzigerJtaliäner und Secretär bey derHerzoginn von Mantua, war vonCasal gebürtig, und starb zu Pavia,59;. Er hat Gespräche, Gedich-te und noch ein Werk geschrieben,so unter dem Titel: äe Umua ercivili converlsrione I.. IV. ins latei-nische übersetz! worden.

Gude, (Marquard) ein berühmterPolyhistor, gebohren zu Rensbvrzden 1. Febr. >6;s> siudirte zu Je-na, Leipzig und Erfurt, sah 16 s 8.die Kapserkröaung in Frankfurt an,

Und