Band 
Zweyter Theil.
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und that darauf mit einem SamuelSch-as eine Reise nach Italien,Framkreich und Engelland, da erüber-av dierarestenBücher, 1 ^ 88 . undInskriptionen ausqesucht. Man trugihm etüchemalProfcssloneninHollandan,d ie er allenusschlug. > 6/ r. wurdeer Rath und Bibliothekar des Her-zogs von Hollsteingottorp. Alsermestdter SchaS 1675. starb, erb»1 e Gude sein ganzes sehr ansehnli-ches Vermögen, fiel aber 1678. inseines Fürsten Ungnade, kam daraufals Staatsrath in känigl- dänischeDienste, und starb den , 6 . Nov.1689. Seine gesammlete Inlcri-priones grXLL er lalinse find erst17; 1. zu Leuwarden völlig aus Lichtgeste llt worden; sonsten schrieb er nochLxnQolL 8 ; Larminn und anderes.Seme KI 88 . find meistens in die Wol-senbüttelische Bibliotheck gekommen.

Guevrianr, (Joh.Bapt. deBudes,Graf von ) Marschall von Frank-reich, war auf dem Schloß cluPlestsis-Budes in Bretagne den 2. Febr.i6or. aus einem alten adelichenHaus gebohren, that sich bey vielenGelegenheiten hersür, wurde '642.zum Marsche.» von Frankreich gemacht, und starb an einer Wunde,die er den 17. Nov. 164;. vor Roth-weil bekommt». Er hinterließ vonRenata Bec, seiner Gemah-linn , keine Nachkommenschaft.Diese Dame, die ganz ungemeineEigenschaften besaß, hat sich ebensowohl als ihr Gemahl unter den merk-würdigen Personen ihrer Zeit einender ersten Platze erworben. Sie be-gleitete 1647. die Prinzessinn Louisevon Gonzaga, Königs UladislausIV. in Pvhlen Gemahlinn, die ihmin Frankreich durch einen Abgesandtenwar vermählt worden, als Oberhof-meisterinn und zugleich, vielleicht zumeinigen Erempel der Historien, als^mbzllaäricL LxrrLvrclinaiie der. Krone Frankreich nach Podien, woHistor.Handw.

sie auch selbst wider den ordentlichenfranzösischen Abgesandten Herrn vonDregi ihren Character wohl zu be-haupten wußte. Sie starb den ,.Sept. lösy. Laboureur hat desMarschalls Leben beschrieben.

Suedier de St. Aubtn, ( Heinr.Michael) ein geschickter Doctor derSorbonne, gebohren zu Gournayen Bray im Kirchsprengel von Rouenden 17. Jun. isyf, vollendete seineStudien zu Paris, und wurde den-9- Oct. >72).Doctor der Sorbon-ne, 17;«)- Professor und 17)6.Bibliothekar , woraus er bald dieAbtey St. Vulmer imKirchsprengelvon Dayonne erhielt. Er gab 14.Jahre lang einen berühmten Tastn-sten ab, und starb in der Sorbonneden rs. Sept. >74r. Man hatVon ihm : HilboireZaints äes äecixällisnces, Paris 1741. in 7. Duo-dezbänden, so eine Geschichte des Al-ten und Neuen Testaments sammtbeyder Vergleichung und Harmoniebegreift, nebst vielen noch ungedruck-ten Werken, worunter besonders ei-nes den Titel: Inclex 8ordonnicu«führen sollte.

Günther, (Joh. Christian) ein deut-scher Dichter und Candidat der Arz»neykunst, war zu Striegau im Für-stenthum Echweidniz den 8 . April1695. gebohren. Sein Vater, da-figer Stadtphysicus, unterrichtete ihnselbst bis ins 14te Jahr. Hieraufkam er 1709. ins Gymnasium zuEchweidniz, und zog >7-5. erst nachWittenberg und 1717- nach Leipzig.Hier verfiel er in ein wüstes und freyetLeben durch sein übermässiges Trin-ken , und verscherzte hiedurch seinGlück sowohl am königl. Hos zuOreßden als auch bey dem GrafenSchaffgotsch in Breßlau. SeinVater haßte ihn sehr, weil er dieDichtkunst der Arzneywissrnschastvorzog. Er ließ sich endlich durchseine Gönner überreden, daß er sich3" a»