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1736
seinem i Lten Jahr den Preis auf ei- Guglielmini, (Dominicus) ringe»nem Turnier davon, auf dem ersich -
unbekannter Weise und wider denWillen seines Vaters befunden.
Nachdem er den Engelländern vielePlätze abgenommen, und sich in zer-schiedenen Treffen hervorgethan,machte ihn Carl V. König in Frank,reich 1,70. zum Connetabel. DuGuesclin hatte Theil an allen Krie-gen wider die Engeiländer. Er über-wand sie in vielen Treffen, undnahm ihnen Poitou, Rovergue, Li-mosin, nebst zerschiedenen Plätzen inder Normandie und in Bretagneab; hatte aber auch das Unglück inder Schlacht bey Aurai den ry.
Sept. 1)64. und bey Navaret denz. Apr. 1)67. gefangen zu werden.
Endlich starb dieser grosse Mann denJul. i;8o. im Lösten Jahr,als er eben Chateau>neuf deRandonin Gevaudan belagerte. Man be-grub ihn in der Abtcy St. Denys zuCarls V. Füssen. Er hinterließ vonzwey Gemahlinnen keine Kinder.
Guesle, (Joh. de la) Generalpro.curator und Präsident am Parla-ment zu Paris, wurde unter Catha-rina von Medicis, Carl IX. undHeinrich III- in wichtigen Geschäf-ten gebraucht, und starb 1588.
Unter seinen fünfSöhnen folgte ihmJacob de la Guesle in seinerBedienung, und diente Heinrich m.mit vieler Treue. Er hatte aberdas Unglück , den Clemens zumKönig zu führen, der ihn erstach.
La Guesle ermordete alsbald denThäter, zog sich aber dadurch selbereinigen Verdacht zu. Er dientehierauf König Heinrich iv. mit Guibert, auch Gilbere, Abt zuvieler Treu, und starb zu Paris den Nogent - sous- Coucy, war in ei-
lekrter Arzt und Mathematicus, ge»bohren zu Bononien den -7. Sept.1655, studirte unter GeminianMontanari und unter Malpighi,wurde Professor der Marhematickund Hydrometrie zu Bononien undhernach zu Padua, wo er auch dieArzneykunst lehrte. i6z6. erhielter die Generalintendantenstelle überdie Wasser des Gebiets von Bono»nien, und wurde 1696. ein Mit-glied der Akademie der Wissenschaf-ten zu Paris. Guglielmini erwarbsich grossen Ruhm in Italien, undstarb zu Bononien den n. Julii17 lo. Seine vornehmste Schrif-ten sind: Lpikolre b^iollLlicL;<ie Hguarum üuenrium menlura;«lella dlanira äs' üumi, so vor seinbestes gehalten wird; äe 8-mguinisnarura er contlirmione erc. Joh.Bapt. Morgagni hat 1719. zuGenf seine Werke in zwey Quart-bänden zusammen herausgegeben.
Guirpape, s. Papa.
Guibert, ein bekannter Pabst, vonParma gebürtig, war KaysersHeinrich IV. Kanzler, der ihn erst-lich zum Erzbischos von Ravenna,und endlich rc>8o. zum Pabst gegenden unruhigen Hildebrand wählenließ. Er nennte sich Clemens III.Weil er aber den Stuhl nicht ohnegrossen Widerspruch der Hildebran-dischen Parthey und unter mancher-ley Schicksalen besessen, so wird ergemeiniglich nur als ein Gegenpabstangesehen, und nicht in die Zahl derPäbste gesetzt. Er starb 10-9.
Januar. r6n. Man hat eini-ge Schriften von ihm.
Guer , ( Jacob Joseph üu ) sieheLuguet,
nem Dorf des Kirchsprengels vonBeauvais aus einem reichen undmächtigen Geschlechte gebühren, tratin der Abtey St. Germer in denMönchenstand, und wurde 1-04.
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