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zum Abten von Nogent-sous -Coucygewä hlk n 14. Er starb in dieserAbtei) >1-4. Seine Werke hatDom Lucas d'Achery >6s,. heran«,gegeben. Da« vornehmste davonist das von den Kreuzzügen untermTitel: 6 eka Del xer krancos.
Guicciardini, (Franz) ein berühm-ter Geschichtschreiber des XVI.Jahrhunderts/ gebohren zu Florenzden i6. Merz >48». aus einer al-ten abelichen Familie/ lehrte dieRechte mit Ruhm / und wurde zuzerschiedenen Gesandschaften ge-braucht. Leo X. gab ihm die Statt-halterschaft von Modena und Reg-gio, und Clemens VII. das vonRomanien und Bononien. Guic-riardini war auch Generallieutenantder päbstlichen Völker / und zeigteseine Tapferkeit bey vielen Gelegen-heiten. Paul m nahm ihm dieStatthalterschaft von Bononien /worauf er sich nach Florenz begab /Staatsrath daselbst wurde/ unddem Hause von Medicis grosse Dien-ste that. Endlich zog er aufs Land/um an seiner Geschichte zu arbeiten.Sie ist in italiänischer Sprache ge-schrieben / und begreift / was sichvon 1494. bis 'szr. zugetragenhat. Sie wird sehr hoch gehalten,unbust fast in alle europäische Spra-chen übersetzt worden. Die franzö-sische Ausgabe erschien zu Paris17; 8. in ,. Quartbänden. Joh.Bapt. Adriani , sein Landsmannund guter Freund, hat sie fortgesetzt.Guicciardini starb 1440- Manmuß ihn nicht mit Ludwig Gutesciardini, feinem Neffen, vermen-gen , der zu Antwerpen den 20.Merz 1589. im 66sten Jahr ge-storben ist. Dieser hat gleichfalls initaliänischer Sprache eine Beschrei-bung der Niederlande, desgleicheneine Historie von dem , waS sich inEuropa und vornemlich in den Nie-
derlanden von isgo. bis 1x60. zu-getragen hat.
Guiche , ( Armand von Eramontund Thoulongeon, Graf von) fran-zösischer Generallieutenant, geboh-ren i6z8, diente i6fs. in der Be-lagerung von Landrecy, 1656. vonBalenciennes, 1658. bey Erobe-rung Dünkirchen rc. that inPohlen die Feldzüge wider die Tür-ken mit, und wohnte insonderheit1671. dem berühmten Feldzug wi-der die Republick Holland bey, woer an dem bekannten Uebergangüber den Rhein, wovon die Ge-schichtschreiber so zerschicden urthei-len, den meisten Antheil gehabt,und starb den r,. November ebendieses Jahrs, nachdem er wenigeTage vorher von Montecuculi ge-schlagen worden, und seine Con-voy, die er aus Deutschland zu-führte, verlohren. Ein geheimesLiebesverständniß mit der Herzoginnvon Orleans war Ursache, daß erdreymal vom Hof verwiesen worden.Man hat Hlemoires concernsnt Ie8krovinceb Ilnies 6es das,
Londen 1744. m i r. desgleichenUelsücm äu Liege 6e ^Vetel undUelation äu xnllLße äu Miin vonihm. Man muß ihn nicht mit demMarschall von Frankreich, Joh.Franz de la Guiche, Grafenvon Palice verwechseln, der iLz,.im 6, sten Jahr gestorben ist.
Guichenon, ( Samuel ) ein ge-schickter Histor icus des XVII. Jahr-hunderts , gebohren zu Macon inBurgund , advocirte zu Bourg - en-Bresse, kam aber hernach zu ver-schiedenen Ehrenstellen, wobey ihnbesonders der herzog von Savoyenwegen seiner Hilloire genealoxigusäe In roxale Nniloi, äe Lsvo^smit Gnaden überhäuft, und starbden 8. September 1664. im ?7sten
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