- 74 »
-739 Gu
Jahr, nachdem er zuvor die römi-sche Religion angenommen. Manhat» ausser dem angesäurten Werk,da< einige vor sehr parteyisch bal-len, noch ferner von ihm: Lpiico-xorum Lellicenilum ckronologi-csm ieriem; Hissoire äu Kresse er; kikliockecam Lebuiirnsmund ander-.
Guide, (le) ein berühmter italiänk-scher Mahler, war Daniel Reni,eine- vortrestichen Musici, Sohn ,und des Dionys. Calvart und derCarachen Schiller. Er.besiieß sicheine Artzu mahlen anzunehmen,die von des Michael Angelo seinerganz unterschieden war, worüberer grosse Händel mit ihm hatte.Guide sammlet« sich ansehnlicheMittel , die er im Spiel wiederverlohr , und starb ,64». im LystenJahr. Man schätzt vornemlich sei-nen H. Michael in der Capuciner-kirchr zu Rom.
Guidi, (Carl Alexander) ein italiä-nischer Dichter, gebohren zu Paviaden 14. Jun. 1650, setzte sich beymHerzog von Parma, bey der Kö-niginn Christin«, beym Pabst Cle-mens XI. und bey allen schönenGeistern und grossen Herren seinerZeit in besondere Hochachtung, undstarb mit Ehre und Gütern über-häuft , zu Fresrati den 1 -. Junii171 r. Man begrub ihn zu Romneben dem Tasso. Man hat poe-tle liricke; k.ime und andere- vonihm, so sämmtlich von den Jta-liänern sehr hoch gehalten worden.Creseimbini hat sein Leben be-schrieben.
Guido von Sienna, ein berühmterMahler des XIII. Jahrhunderts,von dem man ein vorlrestich Marien-bild mit dem Kind JEsil in den Ar-«eahat. LißGemähld ist von irr«.
Gu
Guido-Papa, s. Papa.
Guielmus, (Joh. ) auch Gull-lelmus, ein junger Mensch voneiner liessen Gelehrsamkeit, warvon Lübeck gebürtig, und starb zuBourgeS 1784. dahin er gekom-men war, den Cujacius zu hören.Man hat OuTkiones,?IsurinLs undandere Schriften von ihm, derenLipsiuS, Lhuan und andere Ge-lehrten sehr rühmlich Meldungthun.
Guijon, (Jacob) ein guter latei-nischer Dichter des XVH. Jahrhun-derts, gebohren zu Autun >54»,war Parlamentsadvocat zu Dijon.Ein Parlamentrath zu Dijon, de ^la Mare, hat seine und seiner dreyBrüder Schriften herausgegeben.Er starb ,6,5. Man schätzt vor-nemlich dieUebersetzung in lateinischenVersen, die er von dem Ansang drS !Dionysius Periegetrs gemacht.
Guilielmini, s. Guglielmini.
Guilielmus, s. Wilhelm. I
Gutllain, (Simon ) ein geschickter ;Bildhauer, von PariS gebürtig, ^war Rector der königlichen Mäh» iler - und Bildhaueracademie, undstarb in seiner Geburtsstadt 1678.im 7?sten Jahr. Die in den Mau- >ren der Sorbonne aufgestellte Figu- !ren sind von ihm. !
Gutllelmus, s. Guielmus.
Guillelmeau, (Jacob) ein berühm-ter Wundarzt des xvi. Jahrhun-derts, von OrleanS gebürtig, hatteden Ambrosius Paräus zum Lehrer,und ward ordentlicher Wundarzt derKönige Carl IX. und Heinrich IV.Er erwarb sich grossen Ruhm durchseine Geschicklichkeit, und starb zuParis den iz. Merz 1609. Erhat seine- Lehrmeisters grosses
bhirur-