Band 
Zweyter Theil.
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bhirArgisches Werk ins Lateinischeübersetzt, und nebst andern Schrif-ten herausgegeben.

Guiller, (Georg) de St. George,erster Historiographie der Mahler-und Bildhaueracademie zu Paris,zebohren zu Thiers in Auvergne um16, r,kam in die besagteAcademie,denz>. Jan. i6z,. machte sich durch un-terschiedliche Schriften bekannt,und starb zu Paris den 6. April

- i/of. Er hatte mit dem be-rühmten Jacob Spon grosse Streit-tigkeiten wegen der atheniensischenAlterthümer.

GuilUaud, ( Claud.) ein gelehrterDoctor der Sorbonne, von Ville-sraache in Beaujolois, gebürtig,war Prior der Sorbonne, erklärtedie Heil- Schrift mit Ruhm, undwurde um die Mitte des XVI.Jahrhunderts Canonicus und Theo-logal zu Autun. Man hat Lom-menr. in klskrk. in )o!i. in Lpitl.kanli und anders von ihm.

GuiUimann, ( Franz) aus demCauton Freyburg gebürtig, warKaysers Rudolph H. Historiogra-phus, und Professor der Geschicht-künde zu Freyburg im Breisgau,hat sich durch seine Schriften: 6eKedus Helvetioruin I>. V. Usb-Ipnrgicr 5 . äs Origine Oomus /iu-üriacse 1^. VII; Ü8 Lyiscoyis ^r-xentinenüins; 6s Orions stLrem-MLke Lonrsäi II. Lalici berühmtgemacht. Er starb nach einigeni6n, nach andern erst nach >6,;.

Vuimund, auch Guitmund,odervielmehr Gutmund , ein from-mer und gelehrter deutscher Denr-Lictinermönch, wurde io8o. Bi-schof zu Slversa. Er hat einenIraä. 6s Verirrre 6orporis sr8rn-xninis ckritii wider den Nerenga-rius und anders geschrieben, dessenTrithemius und I>vo von CharlreSrühmlich gedenken.

Guiov, s. Guyoy.

Gu 174«

Guirlandajo , ( Oominicus ) einMahler von Florenz gebürtig, wurdewegen seinerGaben bewundert, undwar des berühmten Michael AngelaBuonaroti Lehrmeister. Er starb164;. im 44sten Jahr.

Guise, ( Claudius von Lothringen,Herzog von) Herzogs Rrnatus vonLothringen zweyter Sohn , ge-bohren ums Jahr 1496, stritt an-sang« mit seinem ältern Bruder An-ton um die Erbfolge in Lothringen,und kam, als er nichts ausrichtete,nach Frankreich, wo er sich durchsein Verdienst und durch seine Ta-pferkeit ungemrine Hochachtung er-warb. Er vermählte sich den r 8.Apr. ksiz. mit Antonia von Bour-bon, Prinzessinn vom Geblüt, undwurde durch Hülfe des Cardinal«Johann von Lothringen, seines Bru-ders , so mächtig, daß sein Hausnachmals die rechtmässigen Thron-folger von Frankreich zittern machte.Ihm zu Ehren wurde die GrafschaftTuise is,?. zu einem Herzogthumund Paine erhoben. Claudius thatsich bey vielen Gelegenheiten, be-sonders in der Schlacht bey Mari-gnan hervor, und start» den r --Apr. rrsv. Er hinterließ sechsSöhne und vier Töchtern, wo-von die älteste an König JacobStuart V. in Schottland vermähltwar. Von seinem ältesten Sohns. Franz von Lochringen; vomzweyten s. Carl von Lochringen,Cardinal.

Guise, Heinrich von Lothringen, Her-zog von ) des vorhergehenden Enkelvon seinem ältesten Sohn Franz,war einer der ansehnlichsten, herz-haftesten, witzigsten und beredtestenPrinzen seines Jahrhund , gebührenden Der. 1570. und zeigte inUngarn und in Frankreich bey vie-len Belagerungen und Schlachtenso viele Klugheit als Tapferkeit.In dem Treffen bey Jarnac 1769.3 'i 4 Wie