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1793
jungen Menschen vor / der eine egy,ptische Mütze auf dem Kops hat,den Zeigefinger der rechten Handauf den Mund legt, und in der lin-krn ein Horn des Ueberstusses hält.Der Psersichbaum war ihm gehei-ligt. Varro sagt, er wolle nichtsweiter von dieser Gottheit reden, umdas Stillschweigen nicht zu brechen,das er beobachtet wissen wolle.
Harpocrarion, (Vaierius) ein be-rühmter Redner zu Alerandrien,von dem man ein vortrefliches aus10. Rednern gesammietes griechi-sches Wörterbuch hat. Man hateine gute griechische und lateinischeAusgabe davon mit den Anmerkun-gen des Maussac und Valesius-
Harpprechr, (ChristianFerdinand)ein berühmter Docror und Professorder Rechtsgelahrheit zu Tübingen,war in dieser Stadt den Scpt.1718. gebohren , wo sein Vater,Johann Harpprechr, des be-rühmten Ferdinand Christoph Harp-precht Sohn, der gleichfalls ein ge-schickter Rechtsgelehrter, Stadtbür-germeister und Landschafts- undHos-gerichtsaffessor gewesen. Ersiudirtein seiner Vaterstadt, ward 1748.ausserordentlicher Lehrer der Rechten,und 174-. ordentlicher Lehrer derMo-ral,wrlchesAmt er aber gleich dasJahrdarauf wieder mit einem ordentlichenjuridischen Lehrstnhl verwechselte.Er lehrte in allen diesen Aemternmit gleichem Ruhm, zehrte sich aberdurch seinen ««gemeinen Fleiß alsoab, daß er schon den »7. Der. 1778.am Weibenachtsfeste an der Schwind-sucht frühzeitig starb. Er war inallen Wissenschaften zu Haus. Inden Sprachen,auch der Rabbinischen,in der Mathematik!, Geschichtkunde,Weltweisheit, und in den bürgerli-chen und kanonischen Rechten hatteer eine vorzügliche Stärke. Auchin den schönen Künsten, der Mahle-rey und Mustek besaß er sowohl Ge-
schmack als Geschicklichkeit. DonSchriften hat man von ihm: 6s <7z.tibus porioriduz exrinü» Lxpeüa.rivre; 6e )ure in Uempubl. obti-«ies äelerenrem; äe)ure äecimaro-ris universal! s ex menre )uri; O 2 .ncmici er procclisnrium ecctesialii-ci; )U8 LontraKns vicalirü in klon-curlu creäicorum; cie )ure ?rinci-pis circa arres 5ubciirorum iinZuiz.res er arcanas; etc.
Harpprechr, (FerdinandChristoph)ein grosser Rechtsgelehrter und Pro-fessor zu Tübingen, gebohren in die-ser Stadt den z> Jun. 1670. studir«tehieseibsten, nahm 167;. bieLicen-tiatenwürde an, und fieng schon,ehe er seine Studien ganz vollendet,an, andern sowohl über die Pande-cten als Institutionen Vorlesungenzu halten. 1677. begleitete er denHerzog Friederich Carl von Wnr-temberg auf der Reise nach Wien,welche dieser Prinz wegen Neberneh-mung der Administration der Her-zog!. Lande dahin that, und leistetedemselben so trefliche Dienste, daßer ihn nach seiner Rückkunft noch ineben diesem Jahr unter die Herzogt.Räthe, 1678. aber unter die ordent-liche Lehrer der Rechtsgelahrheit zuTübingen ausgenommen. DieserEhrenstelle folgten immer mehrerenach, da ihn auch der Kayser zumeomes xaisrimis erklärt, und zer«schiedene ReichSstände zu ihrem Rathangenommen haben. Sein akade-misches Amt bekleidete er mit unge-meinem Ruhm, und starb als Se-nior seiner Facultät und erster Hof-gerichtsaffessor den 9. Nov. 1714.Unter seinen vielen Schriften sind be-sonders seine Lonülia lubingentiaund seine R.esxonla juiiü Oiminaiiaer.civiiia in grossem Ansehen. Vonzweyen seiner Sohne und Enkeln, s.vorhergehenden und folgenden «r-tickel.
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