Band 
Zweyter Theil.
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1815

He

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1816

Raphael nannte. Er staub sehr Hegesilochus, eine von den Ma-

reich r s74- und vermachteienne jähr-liche ansehnliche Summe zu Ausstat-tung einer gewissen Anzahl Mädchenunter der Bedingung, daß siie jähr-lich an einem gewissen Tag »im da«

Kreutz herum tanzen sollten, so aussein Grab würde gesetzt werden.

Weil sich seinVermächtniß aus diese«

Kreutz gründet, so soll es auch da«einige seyn, welche« die Protestantenin Holland haben stehen lassen.

Heerbrand, (Jacob) einWürtem-belgischer Gottesgelehrter, gebührenden i r. Aug. ifrr. zu Gierigen inSchwaben, hörte Luthern undMe-lanchthon zu Wittenberg, wurdehieraus Oiaconu« zu Tübingen,nachgehend« aber wegen de« Inte-rim« verfolgt, bis er 1550. dieSu-perintenbentur zu Herrenberg erhielt,rffl. wurde er nebst andern Wür-tembergischen Gottesgelehrten aufdie Kirchenversammlung nach Tri-dent geschickt, hals 1560. dieMarg-grasschaft Baden reformiren, nndwurde Badenscher Generalsuperin-tendent zu Pforzheim, kam aber alsordentlicher Professor der Gottesge-lahrheit und Superattendent de«

Herzogl. Stipendii wieder nach Tü-bingen, wurde is-o. Kanzler undProbst der Kirche daselbst, und starbden -2. May 1600, nachdem erschon zwey Jahr zuvor seine Profes-sion Altershalber niedergelegt. Er .hat ein Lompenäium tkeoloxicum ^ .anusund vieles andre geschrieben. Jeneshat Crusiu« in« griechische übersetzt.

Heereboord, ( Adrian ) ein Cartesia-nischer Philosophu« und Professor zuLeiden, war einer der ersten, so diecartesianische Weltweisheit gelehrt,und starb 1659. im 4fsten Jahr.

Seine vornehmste Schriften sind:lVIelecemar» xliiiosopkica und kbi-lolopkin naturrlis, moralis er ro-tionslis.

gistratspersonen auf der Insel Rho-dos, nachdem die democratische Re-gierungsform daselbst in eine Aristo-kratie verwandelt worden. Er lebtezur Zeit des Macedonischen König«Philipp, Alexanders Vater. Ermißbrauchte aber seine Gewalt mitden andern Rathsherrrn auf eine soschändliche Weise, daß er selbst vonseinen Freunden als infam abgesetztworden. Man muß ihn nicht miteinem andern Hegesilochus vrysranis verwechseln, so auch eineObrigkeitsperson aus der Insel Rho-du« gewesen , und l/r. Jahr vorChristo gelebt hat. Er vermochtedie Rhodier, daß sie 40. Schiffeausrüsteten, und zu den Römernwider den Macedonischen KönigPrrseu« flössen liessen, wodurch erviele« zur Entscheidung des Krieg«beygetragen.

Hegesippus, ein berühmter Kirchen«geschichtschreiber im n. Jahrhun-dert, kam ums Jahr 157. nachRom, und blieb daselbst bis zurZeit des Eleutheriu«, so 177. aufden Soter gefolgt. Man hat abernur noch Fragmente von seiner Hi-storie, welche Eusebius aufbehaltenhat. Die V. 6e Lxciäio urbisliierosolymitsnB sind V0N einem jün-ger« Hegesippus.

, (Abraham) ein resor«mirter Gottesgelehrter, gebohren zuFrmikenthal den ro. Aug. 1497,war ansang« Prediger bey der Wal-lonischen Gemeinde zu Leiden, reifs-te hernach durch Deutschland, dieSchweiz, Frankreich nnd Engelland,ward »648- Professor der Gottesge-lahrheit zu Leiden, und starb den 7.Octobr. 1678. Man hat LorxustKeoiogiL LkrMsnse in 2. Quart«banden und andere Werke von ihm.

Heidegs