Band 
Zweyter Theil.
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Heidegger, (Joh. Heinrich) ein be-rühmter reformirter Gottesgelehrter,gebühren zu Däreutschweil eineinDorf bey Zürch den i. Jul. -6,;.lehrte anfangs von >6x6. die ebräi-sche Sprache und die Weltweisheit»u Heidelberg, hierauf von 1659.die Gottesgelahrheit und Kirchenhi«fiorie zu Steinsurt, und endlich vonr LL s. anfangs die chriflliche Sitten-lehre und hernach die Gotkesgelahr-heil zu Zürich, wo er den 18. Jan.1698. gestorben ist. Die vornehm-ste von seinen vielen Schriften sind:Lorpus rlieologise ckrillisnse in r.Folianten ; ^nrrome <^vncM l'ri-äenrini; lumulus Loncilii Iri-äenrini; Hilloris ksparus ; Hills-ria 8acrg patrisreliarum , ere.

Heiden, s. Heyden.

Heidmann, (Christoph) ein lutheri-scher Gottesgelehrter, von Boden-werd gebürtig, war anfangs zu Helm-städt und hernach zu Sora Professorder Beredsamkeit, und starb i Sr/.Seine beste Schrift ist: kslLllin»live lernr LsnÄL in 4.

Heilbrunner, ( Jacob) ein Wür«tembergischer Gottesgelehrter, ge«bohren zu Lbertingen einem Dorf indiesem Herzogthum den r s. August,i , studirte in den HerzoglichenKlöstern und zu Tübingen, wo er1567. die Magisterwürde erhielt.is?r. wurde er mit Lysrrn nachNiederösterreich geschickt, kam aber1575. als Hosprediger nach Zwey»brücken, worauf er 1577. zu Tübin-gen die Doctorwürbe annahm- Erdiente hieraus als Generalsuperinten-beut zu Amberg und als Hofpredigertu Pfalzneuburg in die zc>. Jahr,wurde aber i6,f. um der Religionwillen vertrieben; kam daraus wie-der ins Würtembergische, wurdeerstlich Prälat zu Anhäufen, her-»ach zu Bebenhausen, wie auchTe-

«eralsuperintendent und Landschaft-assessor, und starbdenS.Nov. r6-9.Unter seinen Schriften ist besonderssein uncarholtsches pabstrhumbekannt. Sein Bruder PhilippHeilbrunner hat sich gleichfallsdurch theologische Schriften bekanntgemacht. Er war Professor derGottesgelahrheit am Gymnasio zuLauingen, auchScholarcha undKir«cheninspector daselbst, und starb

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Hein, s. Heyn.

Hein, (Peter Petersen) ein Hollands»scher Admiral, war von geringerHerkunft, schwang sich aber durchseine Tapferkeit zu dieser Würdeempor. 16,;. ward er Viceadmi-ral der Westindischen Flotte unterdem Admiral Jacob WillekenS, er-hielt aber;. Jahre hernach die Ober-befrhlshaberschaft über diese Flotte.Er schlug »626. die spanische Flotteauf den Küsten von Brasilien, er-oberte viele Schiffe, und machteansehnliche Beute. 1628. nahm erdie spanische Silberflotte hinweg,die ausser einer grossen Menge kost-barer Kaufmannswaaren n. Millio-nen an Silber führte. Zur Beloh-nung dieser Dienste ertheilte manihm i6r§. die Würde eines Groß-admirals von Holland, kam aberbald daraus zur See in einem Tref-fen mit Dünkircher Schiffen um.Sein Leichnam wurde nach Driftgebracht, und daselbst mit vielerPracht begraben.

Heineceius, (Joh. Gottlieb ) einerder grösten Rechtsgelehrten neuererZeiten, war zu Eisenberg im Fürsten-thum Altenburg den n. Sept. 1680.gebohren, studirte anfangs zu Goß»lar und Leipzig die Gottesgelahrheit,und fieng schon an zu predigen, be-kam aber hernach eine Abneigung vordieser Lebensart, gieng nach Halle,«nd legte sich mit allem Fleiß aus die

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