Band 
Zweyter Theil.
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Weltweisheit und Rechtsqekahrheik.171;. ward er daselbst der Weltweis-heit und 17H. der Rechte Professorund zugleich zum Hofrath ernennt.Mit jedem Jahr gab er eine oderzwey Schriften heraus, die ihmgrossen Ruhm erwarben, und dieStaaten von Frießland bewogen, ihnnach Franecker zu beruffen, dahiner «724. abgieng. Er war aberkaum Jahre daselbst, als der Kö-nig in Preussen ihn wieder nachFrankfurt an der Oder zog. Erblieb daselbst bis »7;;, da ihn derKönig auf gewisse Art nöthigte, wie-der nach Halle zu gehen, wo er bisan seinen Tod lehrte. so den; 1. Aug.1741. erfolgt. Er wurde nachMarpurg, Dännemark und aus dreyholländische Universitäten beruffen,schlug es aber jedesmal ab. Unterseinen vielen Schriften find die vor-nehmsten : ^miguirarum romsnr-rum ssurispruäenliam illuUrimriumHMLAML, so ihn zuerst bey Auslän-dern bekannt gemacht; Llemenrnzuris civilis tecunäum vräinem In-üirurionum er ksnäeÄrrum ; kun-«lLmenca 8ri1i culrioris; LlemenraxdilotopklL r3ricili3ll8 ec moralis,«zuiku8 pr-emisls, kitioria xkiloto-xkica ; ttiliorik juris LivilisU.vm 3 ni 3c germanici; Llemen-12 juiis germ 3 nici; Llementa ju-ris narurre er xenrium, erc. Seinesämmtliche Werke sind zu Gensi7s». in 8. Quartbänden zusam-mengedruckt worden. JohannMichael Heineceius , auch zuEisenberg den ir. Oec. -674. ge-

. bohren, starb zu Halle als königl.preussischer Consistorialrath und In-spector des SaalkreiseS den n.Sept.1722- nachdem er verschiedeneSchriften herausgegeben.

Hetnltn, s. Hainlin.

Heinrich I. mit dem Beynahmen-erVogler, weil er sich eben bey demWogelheerd befand, als man ihm die

Reichsinsignien überbrachte, warHerzogs Otto in Sachsen Sohn,den ihm seine Gemahlinn Luitgardis,Kaysers Arnulphs Tochter, welchezwar andere Hedwig nennen, im I.876. gebohren. Weil sein VorfahrConrad I. ihm nicht alle Lehen sei-nes Vaters bestattigen wollte, führ-ten sie Krieg mit einander, so aberendlich beygelegt worden. Conradschlug zuletzt selber diesen gewesenenFeind Ai 9. zu seinein Nachfolgervor. Heinrich gab Deutschland sehrweise Gesetze, bezwäng Herzog Ar-nulph den Bösen in Bayern, über-wand die Böhmen, Slaven undDänen, und erhielt 914. bey Merse«bürg einen wichtigen Sieg über dieHunnen. Mit Carl dem Einfältigenführte er auch wegen LothringenKrieg. Die Erbauung mehrererStädte und bessere Einrichtung desKriegswesens in Deutschland habenvorzüglich seinen Ruhm erhöhetNichtsdestoweniger nahm er den kay-serlichen Titel nicht an, sondernstarb als König von Deutschland imJul. Az6. Von seiner zweyten Ge-mahlinn Makhildis hinterließ erSöhne, Otto, der ihm in der Re-gierung gefolgt; Heinrich, Herzogin Bayern, und Bruno, der Erz-bischof zu Cölln worden.

Heinrich n. den die Jtalimer den er-sten nennen, weil sie den vorhergehen-den nicht zählen, führte die Bey-nahmen der Hinkende, der Hei«Uge, auch der Apostel der Hunsgärn, und ward im I 972. aufdem Schloß Abundium an der Do-nau gebohren. Er war aus demsächsischen Hause, Herzog in Bayernund Heinrichs, eines Bluders vonOtto l, Enkel. Man wählte ihnnach Otto m. Tod den 6. Juniiioor. zum Könige vonDmtschland.1006. stiftete er das Bistfum Bam-berg, schlug den Herzog v Bayern,stillet« die Unruhen in Deutschland,