Band 
Zweyter Theil.
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dir Griechen und Saracenen auSCalabrien und Apuliea, und nahmihnen viele Plätze in Italien ab.Pabst Benedict Vill. dem er wiederaus den pabstlichen Stuhl geholfen,setzte ihm den 14. Febr. 1014. zuRom die Kayserkrone aus. Er warein grosser Gutthäter gegen die Geist«lichkeit, und starb ohne Nachkom-menschaft den iz.Jul. 10:4. weiler mit seiner Gemahlinn Cunigumda, Grafen Siqfrieds von LurenburgTochter, das Gelübde der Keusch«heit beobachtet haben soll. ConradH. folgte auf ihn.

Heinrich ln. mit dem Beynahmender Schwarze, Herrog in Frau«ken, gebohren 1017, folgte auf sei-nen Vater Conrad II. io;y. DieBöhmen, die sich seine Jugend zunutz machen wollten, schlugen ihmden gewöhnlichen Tribut ab; alleinHeinrich bezwäng sie, und nahm ih-ren Herzog Bretislaus, vderUladis»laus gefangen. 104;. setzte er denUngarischen König Peter wieder ausden Thron, ließ auf einer Kirchen«Versammlung zu Rom die drey Päb-sie Benedict IX. Silvester III. undGregor IV. absetzen, und den Bi-schof Suidger von Bamberg wählen,der sich Clemens II. nennte, undam Weihenachtsrste 1046. den Kay«ser sammt seiner Gemahlinn Agneskrönte. Er bezwäng hierauf einigekleine Italiänische Prinzen, griesdie Grase» von Holland und Frieß-land an, und bekriegte die Hungarn,die ihrem König Peter die Augenaufgestochen hatten. Durch seineVermittlung bestieg sein Vetter, Di«schof Bruno zuToul unter dem Nah-men Leo IX. den päbstlichen Stuhl»Heinrich starb zu Bottenfeld in Sach-sen den s. Act. eos6.

Heinrich iv. der Aelrere oder derGrosse genannt, des vorhergehen,

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den Sohn, gebohrem km Novemb.1050. war nur 5. Jahr alt, alssein Vater starb, der ihn aber schonvorher von den Reichsständen vorseinen Nachfolger erklären, und>os;. zu Achen zum Könige hattekrönen lassen. Seine Mutter Agnesführte die Vormundschaft sehr weis-lich, deren er aber ioLr. von demErzbischof von Cölln entführet wor-den. Dieser überließ den jungenPrinzen allen Wollüsten, und setzteihn in seinem i;ten Jahr auf denKayserthron, um unter HeinrichsNahmen seine eigene Regiersuchtdesto besser zu befriedigen. ivSs.wollte Heinrich wehrhaft gemacht,und ver mannbar erklärt seyn, undtrat die Regierung selber an, wo-bey er vornemlich dem ErzbischofAdeldert von Bremen Gehör gab.1077. bezwäng Heinrich die Sach-sen, und machte sich ganz Europafurchtbar. Um diese Zeit, nach-dem Pabst Gregor VII. aus denStuhl gekommen, fiengen die be-rühmte Händel zwischen den Päb-sten und Kaysern wegen der Inve-stitur der geistlichen Benrficien an.Beyde Theile trieben die Sacheauf« höchste. Siehe Art. Gre-gor VII. Der Pabst that Hein-rich in Bann , entsetzte ihn seinerköniglichen Würde, sprach allefeine Unterthanen von dem Eyd derTreue los, und wiegelte die deut-schen Prinzen wider ihn auf, wel-che den Kayser zwangen, die Abso-lution bey dem Pabst zu suchen.Dieser gieng im härtesten.Winternach Italien, stellte sich zu Canos-sa 1077. in dem demüthigsten Zu-stand vor dem Pabst, und erhieltendlich die Absolution, nachdemer dem Pabst alles versprachen,was er an ihn verlangt. Alleindie italiänischen Prinzen und Städtenöthigten ihn alsbald, die ohnehin

nichtige