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nichtige Zusage nicht zu halten,und Heinrich machte Anstalten,sich an Gregor zu rächen. DieDeutschen Prinzen, die vor denPabst eingenommen waren , er«wählten alsbald Herzog Rubolphvon Schwaben zum Könige; gleich-wie aus der andern Seite Hein-rich Tregorn absetzen und seinenCanzler Guibert, ErzbisSof zu Ra-venna, zum Pabst wählen ließ,der sich Clemens III. nennte. Nachzerschiedenen Vorfällen, wo balddieser bald jener den Vortheil hatte,starb Rudolph an seinen Wunden,die er im Treffen bey Merseburgden i s. Octobr. lo 8 o. empfangen.AIS man Heinrichen sagte, manbereite Rudolphen ein prächtigesGrabmal, antwortete er, daß erallen seinen Feinden dergleichenwünschte. io 8 l. gieng Heinrichmit seinem Pabst nach Rom, ver-jagte Gregor», und ließ sich nebstseiner Gemahlin» 1084- von Cle-mens m. krönen. Nach RudolphsTod erwählten einige StändeHermann von Luxenburg zum Kö-nige, der aber auch nicht gegen ihnbestehen konnte, und sich zuletzt wie-der nach Lothringen begab, wo erbald hernach gestorben. Nun wie-gelte der Pabst seine eigene Söhnewider ihn aus. Conrad, den derVater in Italien gelassen hatte, umdieMathildis zu bekriegen, empörtesich wider ihn , und ließ sich 109z.von Pabst Urban H. zum König inItalien krönen. Als dieser im I.iioi. gestorben, folgte der ande«re Sohn Heinrich auf Pabst Pa«schaliS H. Antreiben feinem Bey-spiel, ergrief die Waffen widerden Vater, riß ihm die ReichS-insignien wie mit Gewalt vomLeibe, und ließ sich nos. zumKay-srr krönen. Heinrich hatt« bereitswieder mehr Stände auf der Seite,
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als er zu küttich den 7. Aug. n oä.starb. Weil er im Bann geforben,so wurde er erst fünf Jahre iernachzu Speyr nach Würden beigesetzt.Heinrich war ein herzhafter md ver-ständiger Prinz, aufrichtig, znädig,und besaß die schönsten Eigmschaf»ten- Er befand sich in 6». Treffen.Nur hieng er seinen Wollülen zusehr nach, und ließ seinen Staatsbe-dienten allzuviele Gewalt. SeinSohn Heinrich V. war sein Nach-folger.
Heinrich V. deS vorhergehende»Sohn, gebohrea 1081. folgte aufseinen Vatler Heinrich den Zelter»1106. bezwäng die Pohlen und an-dere Fürsten, die ihn nicht erkennenwollten, und gieng mc>. nach Ita-lien, nahm den Pabst Paschalis H.gefangen und zwang ihn, die Inve-stituren ihm abzutretten. Allein sobald der Pabst in Freyheit war,hob er alles wider auf. Der Kay-ser setzte hieraufHeinrichven BischofBalduin von Draccara unter demNahmen GregoriuS VH. zum Pabst.Wie aber die Nachfolgers des Pa-schalis Heinrichen in die Wette i»Bann thaten, auch die Sachsen sichempörten, und Heinrich besorgte,er möchte zuletzt auch ein so kläglichEnde nehmen als sein Datter, sotrat er endlich auf dem Reichstagzu Worms nrr. dem Papst dieInvestituren ab, und starb zu Utrechtohne Söhne zu hinterlassen den r).May 11 -s. LothariuS n. war sei»Nachfolger.
Heinrich vi. mit dem Beynahme»der Strenge, gebohren n 6 f.folgte in der Kayserwärde seinemVater Friderich dem Rothbartn yo. Er ließ sich dasJahr daraufzu Rom krönen, und gieng von dain Apulien, um die Rechte seinerErmah-