Band 
Zweyter Theil.
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Gemahlinn Constanlia, Königs Na-gers ll. in Stcilien Tochter, dienstnach des Vatters Tod zur Welt ge-kommen, wieder Tancreten gellendzu machen, der sich in den Besitz vonNeapel und Sicilien gesetzt hatte.Allein Heinrich war genöthigt, sichwieder zurückzuziehen, und seineGemahlinn fiel durch die Untreuederer von Salerno in TancredsHände. AIs aber Tancred "94.nebst seinem Sohn Roger IV. ge-storben , bemächtigte sich Heinrichseiner Staaten, setzte seine Wittwegefangen, ließ seinem jüngern Sohn,der noch ein Kind war, die AugenauSstechen, und behandelte die Ein-wohner zu Salerno und andereHer-ren, die Tancreds Parthey gehalten,

- so hart, daß man ihm den Beynah-men des Strengen und des Grau-samen gab. Er starb zu Messingzu Ende des Sept. 1197. nachdemer vom Pabst in Bann gethan wor-den , weil er die geistlichen Güterseinen Anhängern ausgetheilt, undden König Richard von Engellandauf seiner Rückkunft aus dem gelob-ten Land gefangen genommen halte.Sein Sohn Frlderich II. folgte aufihn.

Heinrich VH. Herzog von kuxem,bürg, wurde 1)09. nachAIbrechtl-zum teutschen Kayser gewählt.Nachdem er einige Händel in Teutsch-land geschlichtet, gieng er i;io.nach Italien, ließ sich i; 12. zuRom von den Abgesandten desPapsts Clemens V. krönen, zoghierauf wieder König Robert vonNeapel zu Felde, starb aber an ei-nem hitzigen Fieber, oder nach an,dern an einer vergifteten Hostie zuBuonconveato in Toseana den ,s.Aug r;i;. Ludwig aus Bayernwar sein Nachfolger.

Heinrich I. König in Frankreich,Königs Robert und der ConstankiaHtstor. Handw«(2ter Th.)

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ältester Sohn, wurde noch bey Leb-zeiten seines Vatters zu Rheims den14- May. -027. zum König gesal-bet, und fieng den ro. Jul. io;i.an, allein zu regieren. Kaum warer auf demThron, als sein; MutterConstankia, welche gern den jüngernBruder Robert auf dem Thron ge-sehen hatte, eine Empörung anstif-tete. Graf Eudo von Champagneund Gras Balduin von Flandernleisteten ihr Beystand. Allein Hein-rich , der den Herzog Robert vonder Normandie mit dem Beynahmender Teufel auf seiner Seite hatte,brachte die Rebellen zum Gehorsam,gab seiner Mutter den Frieden, undtrat seinem jüngern Bruder RobertBurgund ab. Als einige Zeit her-nach Robert der Teufel auf der Heim-reise aus dem gelobten Land starb,erhob sich eine gewaltige Parthey,wider seinen Sohn Wilhelm denUnehlichen , den man nachmalswegen der Eroberung Engellandsden Eroberer genannt. Heinrichleistete ihm mächtigen Beystand,und half ihm das Treffen bey ValäL5 Duner unsern Caen gewinnen,worinnen er in grosse Gefahr kam.Er starb zu Vitri in Brie den 4.Aug. 1060. im ss. Jahr. Vonseiner zweyten Gemahlinn Anna, desrussischen Königs ZaroSlaus Tochter,hinterließ er zwey Söhne Philippund Hugo ; seine erste Gemahlinnaber MakhildiS, KayserS ConradU. Tochter, hat ihm keine Kindergebohren. Philipp, den er nochbey seinem Leben zum König ausrufenlassen, war sein Nachfolger.

Heinrich ll. König in Frankreich,Königs Franz I. und der KöniginnClaudia Sohn, gebohren zu ä. 6 er-wmn en Daye den ;i. Merz is» 8 .folgte auf seinen Vatter > 547- undwurde zu Rheims vom Cardinalvon Lothringen gesalbet. Nach sei-ner Krönung bekriegte er die Engel-Mmn» ländek