Band 
Zweyter Theil.
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länder, «ahm Donlogne wieder ein,und behielt es im Frieden von i sso.vor 400000. Thaler. DaS Jahrhernach schickte er Völker nach Jla-lien, und verband sich mit den teut-schen Prinzen wieder Carl V. Errückte 15s». mit einem mächtigenHeer bis an das Ufer des Rheinsvor, und nahm aus dem Zug Metz,Toul und Verdun weg. Weil aberder Kayser mit den teutschen Prin-zen Friede gemacht, und die Statt-halterinn der Niederlande Mariavon Oesterreich grosse Verwüstungauf den Gränzen der Pieardie an-richtete, ward Heinrich genöthiget,nach Frankreich zurückzugeben. Da-mals belagerte Carl V. Metz mit100000. Mann. Allein Franz vonGuise vertheidigte die Stadt mit demKern vom Adel so vortreflich, daßCarl die Belagerung aufheben muß-te. irr;, zerstöhrte der KayserTerouane vom Grund aus, underoberte Hesdin. Der König ver-beerte seinerseits 1554. die Nieder,lande, und schlug die Kayseriichenim Treffen bey Renti, ob er gleichdie Belagerung von diesem Ort auf-heben mußte. Endlich machtenbeyde Prinzen den 5. Febr. >ss6.zu Vaucelles einen Stillstand auffünf Jahr. AIs Carl V. in ebendiesem Jahr die Regierung nieder-gelegt , und seinem Bruder Ferdi-nand übergeben, brach Heinrich aufAnstiften de« päpstlichen Legaten, desCardinals Caraffa, den Stillstand,und schickte ein Heer unter dem Her-zog von Guise nach Italien , undein anders nach Flandern. Diesesaber wurde vom Herzog EmmanuelPhilibert von Savoyen den 10.Aug. -557. am St. Lorenztag indem berühmten Treffen von St.Guenkin durch das Versehen desConnetabels Montmoreney, der dieFranzosen anführte, gänzlich geschla-gen. Dieser Feldherr wurde dabey

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nebst dem Marschall von St. An-dre und dem Herzog von Montpen-sier gefangen. Der Graf ron An-ginen, Bruder des Prinzen vonConde,ward getödtet, und der Ad-miral Coligni, der in St. Guenlinlag, sahe sich genöthigt, die Stadtund sich zum Kriegsgefangenen zu er-geben. Dieser Verlust setzte ganzFrankreich in Schrecken, so daßman eilend- den Herzog vva Guise »mit seinem Heer aus Italien zurück- >berufte. Die Eroberung von Ca- IlaiS, das er den 8- Jan. 1558.den Eogelländern abgenommen,machte den Franzosen wider Muth. fDie Engelläader hatten diesen Platzseit iz47- in Besitz gehabt, da ihn !Eduard m. Philippen von Valois !abgenommen. Der Herzog von !Guise nahm ferner Guines undLhionville; der Herzog von Revers fCharlemont und der Marschall von !TermeS Dünkirchen und Vinoxber«gen ein. Auch erhielte sich der Her-zog in Drissac in Piemont, ob ergleich nur wenige Völker bey sichhakte Allein Heinrich verlohr wie-der alle diese Vortheile durch denFrieden, den er den Apr 1559. ^

zu Cateau > cambresis auf Anrochen §des Connetabels von Montmoreney j

und ver Herzoginn von Valentwois, ^

Diana von Poitiers, unerachtet derstärksten Gegenvorstellungen der Gui-sen, des Marschalls von Brissacund des ganzen Raths, geschloffen.Durch diesen Frieden, welchen all«ehrliche Franzosen einen verflucheten und unglücklichen Friedennennten, verlohr Heinrich durch eineneinigen Federstrich so viel Land-,als der dritte Theil seines Königreichsbetruq, überließ alle seine Eroberun-gen König Philipp U. in Spanien,gab dem Herzog von Savoyen,vier Städte ausgenommen, dasLändchen Bresse, Savoyen und Pie-mout, den Genuesern die Insel Cor.