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126,. Cardinalbischoff von Ostia,daher er auch unter dem NahmenVstiensis bekannt ist und angefüh.rek wird. Er starb 127». Manhat von ihm 8ummsm suris csno-riici öc civilis, so man 8ummsmauresni nennt, und Lomm. in ve-srerries, den er auf Befehl P. Ale-xanders IV. verfertigt.
Heinrich von Urimaria auch Frima-ria, ein frommer und gelehrter Amgustinereremit des XIV. Jahrhun-dert, aus Thüringen gebürtig, lehr-te zu Paris, wurde Provmcial inSachsen, hernach Rector des Col-legn zu Prag, und starb 1,40.Über 80. Jahr alt. Er hat ver«schiebenes geschrieben.
Heinrich Boich, eiu berühmterRechtsgelehrter des XIV. Jahr-hunderts , von S. Paul de Leonin Bretagne gebürtig, schrieb einenLomm. in Oecrecsles , so zu Ve-nedig 1576. in koi. gedruckt wor-den.
Heinsius (Daniel) ein Critieus undgeschickter Professor der Beschicht-künde und Staatskunst, auchUniver-sitätsbibliothecariuS zu Leidengeboh-ren zu Gent 1580. war ScaligersSchüler und erhielt auch seinen
' Lehrstul. Gustav Adolph und Ur-bar» Vijs. hatten besondre Hochach-tung vor ihn, und die RepublickVenedig machte ihn zum MarcuS-ritler. Er starb den 25. Febr.
Man hat Lxereilsiionessscrss sä d§. 1. koemsrs, Orsrio-nes und andre gute Schriften, be-sonders gute Ausgaben vieler alterSchriftsteller von ihm.
Heinsius (Nicolaus) des vorherge-henden Sohn, gebvhren zu Leidenden 29. Aug. »6ro. studierte unterseinem Vater', reisete hierauf nachEngelland, Frankreich und Italien,wär zu Bononien Professor worden,wann er die Religion hätte ändernwollen, und wurde »649. von der
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Königinn Christin« nach Schwedenberufen, die ihn nach Frankreich undItalien schickte, um seltene Mün,zen und Bücher aufzukauffen. i 6 fx.kam er nach Schweden zurück,ward zum zweytcnmal holländischerResident in Schweden; kam auchals ausserordentlicher Deputirternach Moscau, legte zuletzt alle seineAemter nieder, und starb den 7.Lct. 1601. Man hat LIegiss undgute Anmerkungen über die altenPoeten, rc. von ihm. Seine Aus-gab« des Virgilius hat ihn vorzüg-lich berühmt gemacht.
Heister (Lorenz) ein berühmter Do-ktor der Arzneykunst , und Profes-sor zu Helmstadt, gebohren zuFrankfurt am Mayn, den r y.Dec.168z. gieng 1702. auf die Univer-sität Giessen, und von da 1706.nach Holland, wo er sich besonderszu Amsterdam in der Zergliederungs«kunst sehr übte. Im Sommer1707. gieng er zur alliirten Armeein den Niederlanden und denenFelbhospitälern ab, wo er nicht nurschöne Gelegenheit hatte, seineTheorie nun in Ausübung zu brin-gen, sondern auch mit den vornehm-sten, besonders englischen Aerzten,in Bekanntschaft kam. Nachdemer sich darauf wieder einige Zeit zuLeiden aufgehalten, gieng er 1709.als wirklicher holländischer Feldarztwieder zur Armee, und bekam dasFcldhospital zu Andenarde zu verse-hen. 1710. wurde er Professor derZergliederungskunst und Kräuter-kunde zu Mors, that aber zuvornoch eine Reise nach Engelland,und trat endlich den n. Nov. be-sagten Jahrs sein Amt wirklich an,dem er bis 1719. vorstund, da erzum öffentlichen Lehrer der Zerglie-derungs.und Wundarzoeykunst nachHelmsiädt berufen wurde. Er er-hielt hieselbst den Titel eines herzog!.Hofrgths und Leibarzt-, wurde m