Band 
Zweyter Theil.
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Allein obgleich Cyrillus, Bischof zuJerusalem/ dieser Sache in einemBrief an denKayserConstantius vomJahr,59. gedenken soll/ so findendoch andere gar viele Ursachen daranzu zweifeln. Helena starb den i r.Aug im «osten Jahr.

Helinand, s. Elinand.

Heliodorus, von Emesa in Phoeni-cien gebürtig; lebte im IV. Jahr«hundert unter der Regierung desTheodosius und Arcadius. Er schriebin seiner Jugend die LiebesgeschichledesTheagenes undChariclea/ formberühmter und sinnreicher Romanist/ und nachmals andern Schriftendieser Art zum Muster gedient hat.Heliodorus wurde nachgehend« Bi-schof zu Lrica in Thessalien. Nachdes Nicephorus Bericht wurde er aufeiner Kirchenversammlung abgesetzt/weil er diß Buch weder unterdrü-cken noch vor eines andern Arbeit an-sehen lassen wollte/ so aber höchstungewiß ist. Socrates erzählt/ He-liodorus habe die Gewohnheit ein-geführt / die Geistlichen abzuschaffen/welche nach ihrer Ordination nochUnigang mit ihren Weibern gehabt/weiches in so fern einiges vortheilhas-teVorurtheil vor seine Keuschheit gibt.Sein Roman beweißt endlich selbek/daß er diese Tugend geliebt/ indemsich die Hauptperson des Stücks mitvieler! Klugheit und Bescheidenheitdarinnen aufführt. Man hat vieleAusgaben von diesem Buch. Es istgriechisch geschrieben; aber fast inalle Sprachen übersetzt worden.

Heliogabalus, Römischer Kapsel/wurde au Macrius Stelle im Jahr-i8- zu dieser Würde erhaben.Seine Regierung ist eine Kette vonNarrheiten und Schandthaten. Erverkaufte alle Aemter und Bedienun-gen/ hatte zwey Kutscher zu seinenLieblingen / nahm jedermann ohneUnterschied des Alters/ Stands oberHistor. Hanvw.(2ter Th )

Verdienstes in den Rath; errichteteeinen Weiberseoat, wovon seine Mut-ter Präsidentin« war/ der über dieStreitigkeiten des schönen GeschlechtsRecht sprechen sollte, und ließ vieleRathsherren hinrichten, weil sie die-se Einrichtung nicht billigen wollten.Heliogabalus trieb zuletzt die Schwebgrrey so weit, und besudelte sich mitso vielen Lastern und Schandthaten,daß man ihn den Sardanapakvon Rom nennte. Seine Solda-ten ermordeten ihn endlich den i r.Merz 2,,. da er ungefähr 20. Jahralt war.

Helmbreker, (Theodor) ein vor-tresticher Mahler, von Harlem ge-bürtig, gieng nach Rom, um sichin seiner Kunst vollkommener zu ma-chen, wo ihn das Haus von Medk«cis tu ihren Pallast aufnahm. Erkam hernach nach Harlem zurück -und starb daselbst 1694. im yostea.Jahr. .

Helmont, (Job. Baptistavan) Herrvon Merode, Royenborch etc. warzu Brüssel rr88. aus einem adeli-chen Geschlecht gebühren, legte sichmit vielem Fleiß auf die Naturlehre,Arzneywissenschast und Naturge-schichte, und widersetzte sich mit al-ler Macht den Meynungen des Ari-stoteles und des GalenuS, wodurcher aber sich viele Feinde zuzog. Zu-letzt ergab er sich ganz der Chemie -und ward ei« sogenannter kbilolo-pkus per ignsm , heiletr die Kran-ken umsonst, und starb in Hollandden;o. Oee. 1644, nachdem ihnKayser Rudolph lange vorher ver-geblich zu sich bervffen. Unter sei-nen Schriften sind: äs msgnetlsscorporuni Lursrione ; kedriumOoÄririL inauäics ; Onus Lleäici»NL; ksraäoxL äs ^guis Lpsäsnis «und andere, die in einem Folianten zu-sammengedruckt worden. SeinSohn, Hran; Metcurius vanHrimonr, grbohren r6ir,hat sichNun sbea