Band 
Zweyter Theil.
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ebenfalls durch seine Wissenschaft undseltsame Einfälle berühmt gemacht.Er legte sich aus die Medicin undChymie, und wurde davor angesehen,daß er in allen Wissenschaften geübtsey. Er verstand so gar die meisteKünste und Handwerker, so daß er sästalles, dessen er nöthig hatte, selberverfertigte. Viele glaubten, erhübeden Stein der Weisen gesunden,weil er bey einem kleinen Einkommengrossen Aufwand machte. Zu Am-sterdam stund er in ungemeinem An-sehen. Nachdem er sich viele Jahre beydem Pfalzgraseo von Sulzbach, ei-nem grossen Beschützer der Gelehrten,aufgehalten, ließ er sich endlich vonder Königinn in Preussen bewegen,nach Berlin zukommen, wo er'699.gestorben. Seine vornehmste Schriftten silld: /UpliLbeü vere nLNiraliskebrrici clelmeario; Oo§irrüone5super gusruoi privru Lspits 6ene-fens ; <le ^rrriduüs Avims; <leInferno, erc. Er glaubte die See«lemvauderullg, und behauptete nochviele andere Grillen. Der grosseLeibnitz hat ihm folgende Grabschriftgemacht:

kgil parre inferior sacet liic Hei-monriug »leer,

<^ui funxir vsriLs mencis ec sr-rl§ ope;.

?er guem p^rlioxorss er (lLbbala8acra levixic,

LlXUL^ue, parar czui tiia cunÄsttbi.

^eloise, s. Abälard.

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Mittel geheim; es wurde ihm abervom König auferlegt es zu offenba-ren, der ihn davor mit eooo. Louis-dor belohnte. Er wurde General-inspector der flandrischen Hospitäler,Leibarzt des Herzogs Regenten, rc.und starb zu Paris den ro. Februar.1727. im 6 ssten Jahr. Man hatbrülle cles LlzlMes les plus fre-«guemes er äes remeäes fpecikyuespour les guerir , wovon die besteAusgabe die von 1724. in ».Oktav«bänden ist, und einige andere Schrif-ten von ihm.

Helvicus, (Christoph) ein berührn«ter Professor der Gottesgelahrheit,der griechischen und morgenländischenSprachen zu Giessen, gebühren den»L. Dee. if 8 >. zu Sprendlingen imDarmstädtifchen, wo sein VaterPfarrer gewesen, und starb in seinenbesten Jahren den ro. Sept. 1616 .Er redete so gut edräisch als feineMuttersprache. Seme chronologi-sche Tabellen, die er unter dem Ti-tel: 1 'iienrrum IMoricum er cliro-noioZicum bekannt gemacht, sindsehr hoch gehalten worden, ob siegleich nicht ohne Fehler sind Manhat noch viele andere Schriften vonihm.

Helvidtus, ein beruffcner Arianer,des Auxentius Schüler, lehrte, daßnach der Geburt Christi Maria mitJoseph als mit ihrem Ehemann ge«lebt, und ihm Kinder gebvhren habe.Er verwart den ehrlosen Stand undhegte »och andere Irrthümer. Hier«onymus hat wider iha geschrieben.

Helveriu«, (Adrian) einberühmter Helpor, (Peter oder der Pater Hip«Arzt, in Holland von einem hollan- polytus) ein frommer und gelehrterdischen Arzte gebvhren, studirte zu Mönch aus dem dritten Orden desLeiden, und kam hierauf nach Paris, H. Franciscus, war zu PariS 1660.wo er sich durch seine Arzneyen gros« gebvhren, that sich durch seine Ga»

sen Ruhm erwarb. Er hat zuerst den hervor, und gelangte zu verschie-

den Gebrauch der Hipekakuana denen Bedienungen. Er starb zuwider die rothe Ruhr in Frankreich Picpus bey Paris den s.Jan. -7»ä.eingeführt. Anfangs hielt er dieses Sein vornehmstes Werk ist: füi-

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