Band 
Zweyter Theil.
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1864!

starb als Doctor und Professor zuHelmstädt den ,8. Nvvemb. 1746.Unter seinen Schriften sind die vor-nehmste. visserrarioiiej super 8eleür^ureäamL. LcriprurseOrscuIr inBänden» ^onas Larminslacinoreä-äiruL.

Henning, ( Jacob) ein lutherischerGottesgelehrter, gebohren >6)). zuGreisswalde, studülezu Witkenberg,Greisswalde, Tübingen und Sttaß-bürg, reisete durch Frankreich, Jta«lieu, Holland und die Schwritz,und wurde Professor der Moral ruGressswalde, nachmals aber derGvttesgelahrheit, Assessor Consistoriiund Pastor zu St. Jacob. Er hatvieles geschrieben, und ist den -8.Sept. 1704. gestorben.

Henricus, s. Heinrich.

Henrier, (Protasius) ein gelehrterfranzösischer Mönch von den Recol-lecten, der 1688. gestorben , undunter andern Werken eine ltsrmo-MLM'Lvanßelicsm cum noris lice-ralibus er moralibur hinterlassenbat-

Henten , ( Johann) ein gelehrterHieronymtte in Portugall, aus demknttichischen gebürtig, trat zu Löwenin denDominicanerorden, und starbdaselbst den Ort. r s6s.ini 67sienJahr. Er bat die Commentar. desEuthymius über die Evangelia, desOeenmenius über die Episteln Paustund des Arcthas über die Offenba-rung Johanuis herausgegeben.

Hephästion, Alexanders des GrossenLiebling, wurde mit diesem Prinzenerzogen. Alexander liebte ihn allge-mein , und vertraute ihm seine ge-heimste Gedanken. Als er die ältereTochter des Darms, Statpra, hey-rathete, gab ev die jüngere dem He-phästion. den er als sich selber an-sähe. Allein dieser Günstling starbzu Ecbatana; -4. 1 . v. C. G. Ale-xander war so betrübt darüber, daß

er drey Tage nichts zu sich nahm,und dem Arzt, der dem Hephästioagedient, krcutzigen ließ. Er ließihm hierauf ein prächtig Grabmalerrichten und als einem Gottopfern.

H. Heraclas, ein Bruder des Mär-tyrers Plutarchus und des OngenesSchüler, bekehrte sich mir seinemBruder unter der Verfolgung desSeverus, und war ansang« mit demOrigenes, hernach aber allein Cate-chetjuAlexaadrien. JmJahr,;».wurde er Bischof in seiner Vater»stadt Alexandrien, und starb gegendar Ende des Jahrs ,47.

Heracleores. (Oionys.) ein berühm-ter Weltweiser, von der Stadt He»raclea in Pontus so genannt, studir-te unter zerschiedenen Meistern, undhielt sich hernach zu Zeno, demStifter der Stoischen Secte. Erlernte von diesem, daß der Schmer-zen kein Uebel wär, und beharrete indieser Meynung, so lang es ihmwohl war. AIs er aber einmal« ineiner Krankheit grausame Schmer-zen ausstehen mußte, schwur er dieseLehre ab, verließ seine Sekte, undbegab sich zur eprenäischen, welchedas höchste Gut in das Vergnügensetzte. Heracleotes verfertigt eini-ge philosophische Bücher und einigepoetische Stücke. Heraclidcs führteine« won diesen an, das man demSophocles zugeschrieben.

Heraclides, ein griechischer Weltwek»ser, mit dem Beynahmen Pont»cus, weil er aus der Stadt Hera-clea in Pontus gebürtig war. Erhörte den Speusipvus, und hernachden Aristoteles um ;;6. I. v. C. G.Er war so eitel, daß er eine» seinerguten Freunde bat, so bald er denGeist ausgelassen haben würde, eineSchlange in sein Bett zu stecken, umdie Leute glauben zu machen, erwär zu den Göttern in den Himmelgefahren. Allein der Betrug wardentdeckt.