Band 
Zweyter Theil.
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liichen Dichter aus eben dieser Fa-milie vermengen, der >s97- geboh-ren, und vortrefliche Gedichte, alsder Tempel und andere verfertigthat. ,Er starb als Pfarrer ru Bem-merson bey Salisbury

Herbinius, (Joh.) ein geschickterSchriftsteller des XVII. Jahrhun-dert« , gebohren ju Pietschen inSchlesien i6;,, that viele Reisen,und machte schöne Untersuchungen inder Naturhistorie, und starb alsPrediger zn Graudenz in Preussenden 14. Febr. >676. Man hatviele merkwürdige und wichtigeSchriften von ihm.

Hercules , des Jupiters und der Alc-mene Sohn, so Amphitryons Ge-mahlinn war, hat sich durch seineTapferkeit zum berühmtesten Heldendes Alterthums gemacht, und warzu Tyrinthus oder vielmehr ju The-ke in Boeotien ungefähr ir8o. I.v. C. G. gebohren. Als er noch inder Wiege lag, zerriß er zweySchlangen, welche Juno zu seinemUntergang geschickt hatte. Erschwängerte in einer Nacht so. Töch-tern des Thespius, welche so vieleSöhne gebühren , so hernach The-spiadä genenut wurden. Hieraufmachten ihn die ir. Arbeiten be-rühmt, welche ihm der König Eu>rystheu« auferlegte, dem er sich aufBefehl des Orackels unterwarf.Die erste hievon war, den Löwenim Nemäischen Wald zu erlegen, dener glücklich erwürgt, und hernachimmer seine Haut getragen hat.r) Die gräßliche Schlange im lernäi-schen Wald umzubringen. ;) Dasgrosse wilde Schwein auf dem BergErymanthu« in Arkadien zu sangen.4) Eine sehr schnelle Hündinn ausdem Berg Mänalus zu fangen, wel-che güldene Hörner hatte, s) DieHarpyen zu tödten. 6) Die Ama-zonen zu überwinden. 7) Den Stalldes Augias zu reinigen, r) Den

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Stier oder Drachen in Creta umzu-bringen. 9) Den Geryon zu über-winden. io) Den thracischen Kö-nig Diomedes, der seine Pferde mitdem Fleisch und Blut seiner Gästeernährte, gefangen zu nehmen, undihn selber seinen eigenen Pferden zuessen zu geben, r i) Die güldeneAepfel in dem Garten der Heben-den hinweg zu nehmen , und zuvorden Drachen zu tödten, der sie be-wahrte, und endlich n) den Cerbe-rus aus der Hölle hinweg zu schaf-fen, und die Frauen des Theseusund Admetu« zu befreyen. Hercu-les hielt über diß den Himmel mitseinen Schultern, um den Atlas einwenig ausruhen zu lassen ; er über-wand den Fluß Achelou«; töbtcl«den Tusiris; rang mit dem RiesenAnthaus, und erwürgte ihn; theiltedie Berge Calpe und Abyla; brachteden Mörder Cacus um; bezwängdie Centauren; errichtete die Säu-len an der jetzigen Meerenge vonGibraltar, so seinen Nahmen führ-ten; erschoß mit seinen Pfeilen denAdler, der die Leber des Prometheusfraß, so an einen Felsen des BergsCaucasus angebunden war, undverrichtete, nach der Fabellehre,eine Menge anderer Heldenthaten.Gleichwie es aber viele Hercules ge-geben hat, so haben vermuthlich dieGriechen das, was viele gethan ha-ben , und was von vielen gedichtetworden, einem einigen zugeschrieben.Dem sey, wie ihm wolle, so erzäh-len die Poeten ferner, daß eine sei-ner Weiber Oejanira, um ihn vonseiner Liebe gegen des OechalischenKönigs Eurytu« Tochter Jole abzu-ziehen, ihm ein Hembde geschickthabe, so in das Blut des CentaurenNessus getaucht war. Herculeshatte solches nicht so bald an demLeibe, als er rasend wurde, und sichselber aus einem Holzstoß verbrannte.Nach seinem Tod wurde er vergöt-Nnn 4 tert,