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Schriften von ihm Die vornehm«
ste sind: la Vie äs 8. llkrysotlome;äs 8 ^cksngse ; äs 8. Lslils ; äs8. OrsAvire äs I^STianre und äs8.^mbroile; vier Schriften jur Ver-theidigung der Rechte der Universi-tät Paris gegen die Jesuiten; einefranzösische Übersetzung von des Chry-sosiomus Tract. äs kroviäenria undvon den ^Iceiicis des Basilius;Auszüge aus den Kirchenversamm-lungen, so erst nach seinem Tod un-ter dem Titel: Osvis äilciplinLecclellrlUc-e, s. Inäex universalisrottus^ ^ur>8 eccleüstUci , erc.Die Anmerkungen, die man die-sem Werk beygefügt hat, sind ge-wiß nicht von Hermant. Baillet hatsein Leben beschrieben.
Hermas, ein christlicher Kirchenscri-bent des I. Jahrhunderts, den eini-ge, wiewohl unrecht auch Hermesnennen, ist nach dem OrigeneS, Eu-scbius und Hieronymus eben derjeni-ge, den Paulus am Ende seinesBrief« an die Römer grüffen läßt;so aber nicht zu erweisen ist. Manhat ein Buch von ihm unter derAufschrift: ksllvr, weil er in dem-selben einen Engel unter der Gestalteines Hirten reden läßt. Es ist umsJahr ys. kurz vor der Verfolgungdes Domitianus geschrieben worden.Das griechische Original ist verloh-nn gegangen; die lateinische Ueber-setzung aber ist sehr alt, und wie auseinigen Stellen erhellet, die manauch in griechischer Sprache beyandern antrist, auch getreu. Ei-nige Kirchenväter haben es vor einkanonisch Buch gehalten.
H. Hermeland, ein Mönch des VII.Jahrhunderts, war umsJ. 6,9. zuNoyon aus einem sehr edlen Ge-schlechte gebohren. Nachdem er sei-ne Studien vollendet, schickte manihn an den Hof des Königs Clota-riu« m. bey dem er sich also in Gna-den zu setzen wußte, baß er ihn zu
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seinem Oberschenken machte. Mauwählte ihm daraus eine sehr Vortheil«haste Heyrath. Als aber alle Zube-reitungen zu derselben Vollziehunggemacht waren, machte sich Herme«land heimlich au« dem Staub, undgieng in das Kloster St. Van drilleim Land von Caux, und that da-selbst ums Jahr 668 . Profeß. DerErzbischof Owenus von Roulen wei-hete ihn einige Zeit hernach zumPriester. Als Poscarius, Bischof»u Nantes, 67;. ein Kloster zweyMeilen von dieser Stadt auf einerInsel der Loire, die man I'Antrehieß, baute, schickte man den Her-metand mit ir. Mönchen dahin.Man hieß nachgehends diß KlosterAindre, und Hermeland hatte dasVergnügen, daß noch bey seinemLeben sein Kloster eines der berühm-testen des ganzen Königreichs wurde,theils wegen der Anzahl und Fröm-migkeit seiner Schüler, theils wegender grossen Güter, wodurch zerschie-dene Wohlthäter es bereicherten. Ei-nige setzen seinen Tod aus 700, andereaber bis 7»°- Sein Feyertag wirdin den meisten Verzeichnissen der Hei-ligen auf den -f. Merz gesetzt, wel-chen man vor seinen Sterbetag hält.JnDretagne erweißt man ihm den r s.Nov. grosse Ehre. Man gedenkt sei-ner auch den i 8 . Oct. zu Paris.
Hermes, mit dem Beynahmen Trissmegtstus, ein berühmter egyptsscherWeltweiser, den man zu einem Rathder Isis, des Osiris Gemahlinnmacht, und ungefähr aus 900. 1 . v.C.G. setzt. Man hält ihn für eben denTheur oder Thorh, so die Kunst zuschreiben und viele andere nüzliche Sa-chen erfunden haben soll. DieSchrift pämander, so seinen Nah-men führt, ist nicht von ihm, sondernvon einem Christen, der im II. Jahr-hundert gelebt. Man legt ihm nochandere Schriften mit gleichem Un«gründ bey.
Hermes,