Band 
Zweyter Theil.
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erhielt eine Dorspsarre im Canton.AIs aber die Buchhändler zu Basel,vor die er bisher mit einem unglaub-lichen Fleiß gearbeitet, sahen, daßsiechn nicht missen konnten, übcrre-beten sie ihn, seine Pfarre auszugeben,und >746. wieder nach Basel zukommen. Vor diese nützliche undlangwierige Dienste ertheilte ihm derRath zu Basel i ss6. das Bürger-recht, und von dieser Zeit an führteer den Beynahmen Basilius. DaSJahr seines Todes weiß man nicht;doch war er noch is6L. im Leben.Er hat aufferordentlich viel geschrie-ben. Eisige der vornehmsten sind:kkiloplenäes s. Oeclamario proDes. Lrslmo R.or. contra Dialogumfamolum i^non^mi cujusäam d»Is-äici. Las. 1^41. so ill den Inäicemlibr. prob. gesetzet worden; LeinLacri kitlorise continuarse L. VI.1 s6o. Sie gehen von 118s. bisifri. I.eges aimguse Lermano-rum, Las. ,557. krincepa ssuven-tmis 5 . kaneZ^ricus keräinanäo^rcbiänci ^ullriL äicarus, cunikitloilolLlurcici belli 1556. gell:!.Las. 1557. Lkronoloxia kanno-ni-L; <Ic OermaniL veleris ver-e,ezuam primam vocant, locis anti-gmKimin; ci«: stomanornm in L.I1-L-tia litwrali ttznonibus, er IiincorroNIM stliclem vicorum arquemunicipiorurn boäie lupeiliirunroriginibns; L,erum äe urbe er re-xnv Ilierosolymorum I.. Vl. 8rra-rsgemscum tüliiliaäes VI. VireeLpilcopnrum Lsüleenüum; äe I<u-dolplio Ilakspurgico Imp. Oerm.L.ib. VIII. erc. Er hat auch dieSchriften von 76. Schriftsteller un-ter dem Nahmen: Grchodoxo-gvaphus herausgegeben, Basel,isss. Er schrieb ferner: Heere.Lologiam s. L^nragma vererumrlieologorum kam grLcorum czuarnlarinorum numero 1 8 » czui gratt'a-tas in eccleLrlisexelss confucarnor.

er prarcipua llieologiee capita rra-Äarunt, Las. 1556. DeutscheUeberseyungeik von mancherlevSchriften hat man fast ohne Zahlvon ihm, ohne die Vorrede«! zugedenken, die er zu verschiedenenSchriftstellern gemacht, die er her-ausgegeben. Er hat sich auch manch-mal Aeropolira genennt, womiter auf seine Geburtsstadt gezielt.Papebroch nennt ihn auch in seinen<)urell. Lurios. ^rt. XXIV. p. 43.Üeroläum -Veroxolicamim.

Herold, (Joh.) ein deutscher Do-minicanermönch im XV. Jahrhun-dert, war ein geschickter TheologuS,und sehr guter Prediger. Er ver-fertigte viele Bücher, so an zerschie«denen Orten gedruckt worden. > 61,.trgt zu Maynz eine Ausgabe seinerWerke in ;. Quartbänden ans Licht.

Herostrarus, ein Bösewicht, zündeteZsS.J.v.E.G. in eben der Nacht,da Alexander gebohren ward, denTempel der Diana zu Ephesus an,um sich dadurch einen ewigen Nah-men zu machen. Die Ephesier lies-sen ihn verbrnnnen, und verboten,sein Gedächtniß fortzupflanzen. Esist aber doch durch den Geschichtschrei-ber Theopoinpus erhalten worden.

Herph, ( Heinrich von ) auch Har-phtus, ein Franciscaner des XV.Jahrhunderts, aus dem brabanti-schen Städtchen Herph gebürtig,starb zu Mecheln als Guardian indieser Stadt 1478. Erzeigte inFührung der Seelen vielen Eifer undKlugheit. Man hat viele erbaulicheSchriften in Flammändischer Spra-che von ihm, so aber ins lateinischeund französische übersetzt worden, undhoch gehalten werden.

Herrera,(Ferdinand de)ein berühmterspanischer Dichter des XVI. Jahrh,aus Sevilla gebürtig, war besondersin lyrischen Gedichten glücklich. Aus-ser seinen Poesien hat er auch An-merkungen über den Garcilasso de

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