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la Vegas r das Leben des ThomasMorus; eine Nachricht von demcyprischen Krieg und von derSchlacht bey Lepanto geschrieben.
Herrera-TordeflIIas (Anton) einspanischer Geschichtschreiber, warSecretär bey Vespasian von Gonza«ga, Vicekönig von Neapel, undhernach Oberhistoriographus vonIndien unter Philipp II. der ihm«in ansehnliches Gehalt gab, umihn dadurch zu desto grösserer Ar«beitsamkeit zu verbinden. Er starbden -7. Merz 1614. ungefähr 66.Jahr alt. Man hat eine allgemeineGeschichte von Indien in 4. kol. inspanischer Sprache von ihm.
Hersan (Marc. Ant.) ein berühmterProfessor der Redekunst im CollegioäuPlessis zu Paris, war von Com«piegn« gebürtig, lehrte auch im kö-niglichen Collegio, war ein vertrau»ter Freund dcs Herrn von Louvois,baute zu Compiegne eine sehr schöneSchule für arme Kinder, stiftetedas Gehalt vor einen Schulmeister,dessen Stelle er selber, wie Gersoazu Lyon, versähe, und starb in sei-ner Vaterstadt 17-4- über 7,.Jahralt. Man hat von ihm eine lateini-sche Leichenrede auf den Herrn vonTellier; zerschiedene lateinische Ge-dichte ; kenlees eäiksines sur InIVlorc und ketlexioiiL üir le canri-yue äe IVloyis nprds le pailsge äslasier rouge. Rollin, einer seinerSchüler, halte diese kegexionsdem zweyten Theil seiner träniereä' etuäier einverleibt-
Hersem (Carl) von Paris gebürtig,war Kanzler der Kirche zu Metz,und machte durch seine Schriftenviel Aufsehen. 1640. gab er dasBuch: Oprnrus 6al!us äs csvenäoLcbismnce heraus, worinn er vor-gab , die französische Kirche sey iuGefahr sich von Rom zu trennen.Dieß Buch wurde vom Parlamentuns den Bischöffen zu Pari- ver-
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dämmt, und von Jsaac Habert inseinem Buch äs donlentu Hierar-cbire är ^lonarclii« Wohl widerlegt.Carl Hersent hat auch noch andersgeschrieben, worunter vornemlich ävla Souveränste äs däex conruie»prerenüons äs I' Lmpire. Er warkresdyrer Orsrorii gewesen.
Herrel (Joh. Fried.) ein deutscherRechtSgelehiter, gebohren zu Jenaden 16. Der. 1667. studierte in sei-ner Vaterstadt, ward 1701. Do«ctor, 17,7. ausserordentlicher,17;». ordentlicher Lehrer der Rechtedaselbst, und starb den ir. Jan.i74)- Er hat vieles geschrieben.
Herkius (Joh. Nicol.) ober Herz,ein deutscher RechtSgelehrter, ge-bohren zu Oberklee bey Giessen den6. Oct. 1652. wurde Professor derRechtsgelahrheik und Kanzler zuGiessen, auch Rath beym Landgra-fen, wurde auf zerschiedene ander«Universitäten berufen, blieb aber zuGiessen, und starb den 18. Sept.1710. Unter seinen vielen Schrif-ten sind vornemiich zu bemerken: wo-rinn veceris krancorum regni in 4.Oommenrariones Lr opuscula ackHillorism L 6eograpbiam anriciu«Oermanire IpeÄsnria in 4. LIs-insnrr pruäenrise civilis, und vieleandere.
Herväus und Herv^ s Herveus.
Server (GentianuS) ein geschickterSchriftsteller des XVI. Jahrhun-dert, gebohren zu Olivet bey Or-leans 1509. Wurde von seinerKindheit an in der griechischen undlateinischen Literatur unterrichtet,und wurde hierauf deS nachmaligenStaatssekretärs, des Claudius vonAubespine, Lehrmeister. Hervetkam nach diesem nach Paris, undarbeitete mit Eduard Lupfet, einemEngrlländer, an der Ausgabe desOslenns. Er gieng mit Lupset nachEngelland, und half den H.rtus ko-lus erziehen» Der Cardinal Polus
beruft«