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berufte ihn hierauf nach Rom, uman der lateinischen Uebersetzung dergriechischen Schriftsteller zu arbei,len. Hervei erwarb sich die Freund«schaft des Cardinais und aller ande«rer vornehmer Personen in Italien.Er erschien mit Ansehen auf derKir-chenvelsammlung zu Lrident, wur-de Großvicarius von Noyon undOrleans und endlich Canonirus;uRheims. Hier brachte er den Ue-berrest seines Lebens mit Studierenzu, und starb den >,. Sept. >594.im 85. Jahr. Man hat viele fran-zösische und lateinische Schriften vonihm. Die vornehmsten sind lateini-sche Uebersetzungen vieler griechischenKirchenväter; zwey Reden, die erzu Trident gehalten, die eine um zubeweisen, baß man keinen Geistli-chen line riculo ordillircn solle; dieandere daß die Ehen, so die Kinderohne Bewilligung ihrer Eltern ma-chen , ungültig seyen ; viele Streit-schriften in französischer Sprache lsOoncile äs Irenre, rraäuic enkran^oiz, ürc.
Herveus, mit dem Beynahmen Brt,rannus , weil er aus Niederbre-tagne gebürtig gewesen, ward 1; ,8.der vierzehnte General des Domi-nicanerordeos, und einer der eifrig,stell Vertheidiger der Lehre des Tho,mas. Er starb zu Narbonne I; rr.Man hat Lomm. in lVIügickrumtemenriarum „>nd andere Werkevon ihm. Man muß ihn nicht mitdem Herveus, einem Benedicti-nermönch von Bourgdieu , umn;o. verwechseln, von dem maneinen Oomm. über die Episteln Paulihat, so mit den Werken des Ansei,mus zu Cölln gedruckt worden.
Herwarr (Ioh. Georg.) ein Kanz-ler von Bayern, zu Anfang desXVü. Jahrhunderts. Vertheidigteden Kayser Ludwig aus Bayern wi-der den Bzovius. Er war aus ei-ner Patricienfamilie zu Augsburg,Histor H»ndw. (aterTH)
He 1890
und schrieb tübronologiam N0V2IUund ^<lmirnn 6 a erlinicL rlicoloxirsmytteri- prvxrlata, welches erstsein Sohn herausgegeben. In die-sen beyden letzter« Werken zeigt ersehr viele Gelehrsamkeit, und willdarinnen eine sehr grosse MengeFehler der andern Chronologisienentdeckt haben. Er behauptet da-selbst , daß die Winde, die Ma-gnetnadel rc- die ersten Götter derEgyprier gewesen , welche man un-ter geheimnißvollen Nahmen ange-betet. Es ist zu bewundern, baßVossius dieser beyden merkwürdigenWerke keine Meldung gethan.
Hery (Dieterich von) ein Franzöff,scher Wundarzt von Paris gebürtig,wurde von König Franz I. ge-braucht, die Kranken bey seiner Ar-mee in Italien zu besorgen. Herygieng hierauf nach Rom, und heiltedaselbst durch die Frictlon viele ve-nerische Krankheiten; nach seinerRückkunft nach Paris bediente er sicheben dieser Art zu heilen, und starbsehr reich den May >799. SeinTraktat äe lVlorbiz Venereiz wirdhochgehalten.
Hesekiel s. Ezechiel.
Hesl)usius(Tilemannus) ein lutheri-scher Goltesgelehrter, gcbohren zuWesel isr 6 . lehrte die Gottesge-lahrheit in vielen Städten Deutsch-lands, mußte aber wegen seiner un-ruhigen und heftigen Gemüthsartsiebenmal inS Elend, und starb alsProfessor der Gottesgelahrheit zuHclmstädt den 2s. Sept- i 588.Man hat sehr viele Schriften vonihm, worunter auch ein Lomm. inklalmos ist,
Hesichius s. Heft>chiuS,
HesioduS. ein berühmter alter grie-chischer Dichter, aus Ajcra in Böo«tien gebürtig, wurde, wie mansagt, durch eine besondere GnadeO 0» der