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sessor bey der Baukunstacademie,und starb den n. Apr. 1718.Seine vornehmste Schriften sind:Kouvenux Siemens öes LeÄionsdoniciues in 12. LeAioner tloni-cse in IX. l.ibr. ckittriburL in tol.Iskuir: slbronomicL äe Ickoübussolis ä: InnX; I' Lcole äes ^rpen-reur5; Dr. äs ^lecani^ue; äe Ono-nioniczue, Lrc. nebst vielen anvernAbhandlungen, so in den Xlemoi-res der Academle stehen. Mansagt, er sey niemals bey einer Wind-mühle vorbeygegangen, ohne denHut abzuziehen, aus Ehrerbietunggegen ihren Erfinder. Philippde la Hire, sem Sohn, trieb dieArzneykunst glücklich, und warauch von der Academie der Wissen-schaften. Er vergnügte sich mitMahlen, und starb zu Paris 171rm 4*- Jahr.
Hiskias, auch Ezechias, König inJuda, folgte seinen, Vater AchaSin der Regierung um 7-6. v. E.G- Er stellet« den wahren Gottes-dienst wieder her, und regierte mitWeisheit und Gottesfurcht. Dieempörten Philister dämpfte er, fielaber um 71z- v. C. G. in einetödtliche Krankheit. Sein Endewar ihm bereits angesagt; Gottsetzte aber seinem Leben auf sein Ge-bet noch ,f. Jahre zu, und ließ zurVersicherung hievon den Zeiger ander Sonnenuhr, welche Achas ma-chen lassen, um zehrn Linien zurückegehen. Hiskias versündigte sichnachgehends durch seine Eitelkeitgegen die Gesandten des Königsvon Babel. Der assyrische KönigSanherib belagerte zwar unter sei-ner Regierung Jerusalem, mußteaber schändlich abziehen, nachdemer in einer Nacht durch den EngeldesHErrn i nrooo. Mann verlob-ten Hiskias starb 69«. v. CG.im 5). Jahr seines Alters.
Ho 1914
Hobbes (Thomas) auch Hobbessm» und Hobbius, ein bekannterenglischer Philosophus, gebohregzu MalmeSbury den 5. April.if88- wo sein Vater Predigerwar, vollendete seine Studien zuOxford, und wurde hierauf Hofmei-ster bey dem ältesten Sohn Wil-helm Cavendish, Grafen von De«vonshire. Er reiset« mit diesemjungen Herrn nach Frankreich undItalien, und legte sich hieraufgänzlich aus die schönen Wissenschaf-ten. Er übersetzte den LhucydideSins englische, und stellte solche Ue-bersetzung ,6,z. ansLicht, um sei-nen Landsleuten in der Historie derAthenienser die Unordnungen undVerwirrungen der demokratischenRegierungsart vorzulegen. Hob-bes reisete mehrmalen nach Frank-reich. Er halte daselbst angeneh-men Umgang mit Mersennus, Gas-sendi, und einigen andern grosse»Männern, mit denen er sich vielesüber philosophische Sachen besprä-che. Daselbst schrieb er auch seinen1r. cle Live, ein Werk, das we-gen seiner gefährlichen Grundsätze,die so wohl wider ane gesundeStaalSkunst als wider die Religionlausten, sehr viel Lärmen verur-sachte. HobbeS nimmt darinnen,wie Cartesius davon urtheilet, alleMenschen als leichtfertig an, odergiebt ihnen wenigstens Anlaß es zuseyn, und erstreckt die Gewalt derMonarchie weit über ihre rechtmäs-sige Gränzen. Bald hernach gaber dem Prinzen von Walles, dersich hatte nach Frankreich flüchtenmüssen, Unterricht in der Mathe-matick, und verwendete alle seineübrige Zeit auf Verfertigung seinesI-eviarkanZ. Durch dieses Bucherregte er die ganze Welt widersich, so daß er genöthigt war, sichnach Engelland zu begeben. Hierhielt er sich bey dem Grafen vonDevons«