Band 
Zweyter Theil.
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zerschiedene souveraine Prinzen/ unddie grollen Herren des Reichs frag-ten ihn öfters um Rath. Besondersaber der König in Preussen/ der ihn1708. an den Hos kommen ließ/ beysich behielt/ und zu seinem Hofrathund ersten Leibarzt ernennte, dannochaber ihm seinen Lehrsiuhl zu Hallevorbehielt, zu dem er auch nach ei-niger Zeit zurückkehrte. 17)4- ar-beitete er mit so gesegnetem Erfolgean einer gefährlichen Krankheit desKönigs, daß dieser Monarch nichtsunterließ, wodurch er seine Hoch-achtung vor diesen grossen Mann anTag legen konnte. Er erklärte ihnzur Bezeugung seiner Dankbarkeitvor die zu Erhaltung seines Lebensangewandte Sorgfalt zum Geheim«den Rath, und überhäufte ihn mitWohlthaten. 1717. wurde er Pfalz-gras , kam hieraus unter dem Nah-men Oemocncus in die ^cräennedtac. Cur. desgleichen durch Leibni-zeit in die köniql. Acabemie zu Ber-lin, welche Ehre ihm 17'-. auchdie Londner und i?;s. die Peters-burger Academim erwiesen, undstarb endlich in hohem Alter den 1 r.Novemb. 1742. Er hat sehr vie-les geschrieben- Das wichtigste ist:Uleäicin-e esucmsli - sMemsticsc1°omi VI. cum Xppenäice äe lVlor-bis inlamum, und Nüäician Con-tulrona, XII. Theile in 4.Hoffmann , ( Gottfried ) ein Wür«tembergischer Gottesgelehrter, ge-bohren zu Stuttgart den i;. May166-, studirte zu Tübingen, wo erim isten Jahr Magister ward,that hierauf auf herrschaftliche Ko>steu eine Reise durch Deutschland,die Schweitz, Holland und Engel-land, und kam 16<-,. zurück. Erward hieraus Diaconus zu Stutt-gart, 1707. aber ordentlicher Lehrerder Logik und Metaphysik und Epho,rus des Herzsgl.Stipendii zu Tübin-gen. 1716. wurde er ordentlicherHisror. Handw. (»rer Th.)

Lehrer der Gottesgelahrheit, Super-ottendent des Herzogt. Ctipenbii,ferner Stadtpfarrer, 17-0. Dechantder Stadtkirche, und starb den 9.Der. 1718. Von seinen Schriftensind die vornehmsten: Zzmopüs isteo-logise purioris , wovon auch einkurzer Auszug vorhanden; Com-ment. in Huxustansm Conlellio-nem; Oisserrationes ^nri-IIomn-gerirmL ecc. so sämmtlich noch jetztunter den evangelischen Theologensehr beliebt sind. Er ist ein Vaterdes obigen berühmten Arztes DanielHoffmann. Ein anderer Sohnvon ihm, Immanuel Hoffmann,gebohren den >6. Apr. 1710. lehrtanjetzt mit vielem Beyfall zu Tübin-gen die Erstick und griechische Spra-che , und ist auch gleich seinem Va-ter Ephorus des Herzog!. Stipendii,nachdem er vorder geraume ZeitStistshelser daselbst gewesen.

Hoffmann, (Joh. Adolph) ein ge-schickter Philologus, von Ploen ge-bürtig, brachte 6. Groschen auf dieAcabemie Leipzig, fand aber Gön-ner, nahm 1727. die Magisterwür-de an, versah hierauf verschiedeneHosmeisterstellen bey jungen Edel-leuten, mit denen er etlichemal durchdie vornehmste Reiche in Europa ge-reiset, lebte hierauf zu Hamburg imPrivatstande, trieb darneben einenJu-welenhandel, und starb unvrrmuthetden 17- Nov. 171 r - Man hat einedeutsche Uebersetzung von Antom'uSBüchern 36 ss ipium ; von derZufriedenheit zwey Bücher;eine Erklärung des BuchsHiob, und anderes von ihm.

Hoffmann, (Joh. Jae.i ein geschick-ter Professor der griechischen Sprachezu Basel, gebohren den 14. Sept.i6;r. und gestorben den 10. May1706. Mall hat neben andernSchriften ein allgemeines historischesWörterbuch von ihm, davon diebestePpp AuS-