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ein Lobgedicht auf König Wilhelme,von ihm.
Howard, (Robert) ein engliämdischerDichter, dessen Gedichte im einemOctavbande hrrausgekomm>en sind.Sein Gedicht wider die Furcht desTodes »nd etliche andere haben ihmviele Ehre gemacht.
Howel, (Jacob) ein arbeitsamer«nqlischer Schriftsteller, der >666.gestorben ist. Das vornehmste vonseinen Werken ist eine Historie Lud»«igs XIII. in Frankreich, und einanders unter dem Titel: der Waldvon Dodona. Anfangs war erköniglich ; trat hierauf aus Schmei-chelei» auf Cromwels Parthey, wur.de aber doch nach Carls II. Wieder-einsetzung königl. Historiographus.
Hoy, (Andreas) ein geschickter Pro-fessor der griechischen Sprache ruDouai, aus Brügge gebürtig, er-warb sich durch seine latein. Gedichteund andere Werke grossen Ruhm, undstarb ju Anfang des XVII. Jahrhun-derts.
Hozier, ( Peter d') ein berühmterGenealogiste, war eines AdvocatsSohn, und zu Marseille denJul. isy». gebohren. Nach seinesVater« Tod begab er sich unter dieCompagnie leichter Pferde des Herrnvon Crequi'Bernicules, der damalsmit Untersuchung feiner Genealogiebeschäftigt war. d'Hozier bot sichan, ihm in dieser Sache zu helfen,und brachte die Genealogie diesesvornehmen Hauses zu Stand. Siewurde so wohl aufgenommen, daßerauch die Genealogien anderer vorneh-men Häuser des Königreichs aufzusu-chen anfieng. Er erwarb sich hiedurchsolchen Ruhm, daß ihn König LudwigXHI. mit zerschirdenen Bedingungen,und zuletzt mit der Stelle eines Wap-penherolds von Frankreich begnadigte.Ludwig XlV. ließ ihm seine vorige»Aemter, errichtete nochwor ihn dieStelle eines Genealogifiea cke, Leu.
rles, gab ihm eine Pension, und mach-te ihn zum Staatsrakh. Peterd'Ho-jier wurde von ganz Frankreich, undvon vielen Orten aus Europa umRäch befragt. Er halte ein so er-staunliches Gedächtniß, daß er auf derStelle und ohne sich zu irren die Dr»der Heyrathscontracte, die Nahmen,die Beynahmen und das Wappen ei-ner jeden Familie hersagen konnte,die er einmal gelernt hatte; daherder berühmt« Ablancourk von ihmsagte, er müsse bey allen Hoch-zeiten und bey allen Tauffenauf dem Erdboden gewesenseyn. Er starb den Dec. -66o,nachdem er die genealogische Wissen-schaft zur grösten Vollkommenheit ge-bracht. Seine Nachkommen besitzennoch die Stelle eine« Gencaogisten,und thun sich in eben dieser Wissen-schaft hersÜr.
Huarte, (Johann) von St. Jean imfranzösischen Navarra gebürtig, mach-te sich im XVI Jahrhundert durchein Werk in spanischer Sprache unterdem Titel: äeScurcinioIngeniorumsehr berühmt, welches ins latein. undfranzösische übersetzt worden. Manschätzt vornemlich die Ausgabe vonCölln >6lo.
Huber, (Joh.Rudolph) ein berühm-ter Mahler des X Vlil. Jahrhunderts,gebohren zu Basel 166 s, lernte unterWannewetsch und Meyer zu Baselund unter Joseph Werner zu Bern,gierig darauf nach Italien, wo er sich6. Jahr aushielt, und von da nach Pa-ris, und kam 169;. nach Basel zurück,in welchem Jahr er auch daselbst hey-rathete. 1694. kam er in grosscnRath,und ,69s. mahlteer die ganze marg-gräflich-durlachische Familie aus einStück. 1696. rüste ihn der HerzogvonWürtemderg aus4 Jahr an seinenHof,in welcher Zeit er viele vsrtresticheStücke verfertigte,und kam 1700 nachBasel zurück: arbeitete aber bald vordie Markgrafen von Badenbaden und
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