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chcrte, daß er nirgend bessern Un-terricht finde.
Jechonias, auch Joachim, K§-nig IN Judo, wurde anfangs vonseinem Vater Jojakim zum Reichs-grhülffen angenommen, und regier-te allein ums Jabr 599. v. C. G.Nebucadnezar führte ihn mit seinerFamilie gefangen nach Babel, woer iin Elend saß, biß ihn Evilme«rodach ums Jahr 596. v. C. G, un-ter die erste Prinzen an seinem Hossetzte. Der Prophet Jeremiasnennt ihn Unfruchtbar, weil kei-ner von seinen Söhnen nach ihm zuJerusalem regiert.
Jehu, Josaphats Sohn und zehn-ter König in Israel, ward auf denBefehl GOttes ums Jahr 884- v.C. G. von einem Schüler des Eli-sa zum König gesalbet, und starbums Jahr 8s6. v. C. G. Manmuß ihn nicht mit dem ProphetenJehu, dem Sohn Havani, ver-mengen, dessen in H. Schrift ge-dacht wird.
Ienebelli, (Friderich) ein berührn-ter Ingenieur von Mantua, thatfich in Vertheidigung der Stadt Ant-werpen 158s. hervor, als dieseStadt von den Spaniern belagertwurde. Er war sehr fruchtbar anschrecklichen Erfindungen, und rich-tete durch seine Werke eine erstaun-liche Menge Menschen zn Grund.
Jemsch, (Paul) auch Jenisius,von Antwerpen gebürtig, verstandzeJchiedene Sprachen und Wissen-schaften, mußte aber wegen einesBuchs Ikelaurun animarum ge-nannt, sein Vaterland verlassen undstarb zu Stutgarl den i8.Oec. 1S47.im 89sten Jahr.
Jenson, ( Nicol. ) ein berühmtersranzöficher Buchdrucker, ließ fichum« Jahr 1468 zu Venedig nieder,und legte den Grund zur Buchdru-cker»- dieser Stadt, «vbep er fich
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«achgehends grossen Ruhm erwor-den.
Jephkha, der neunte Richter in Is-rael, schlug ums Jahr 1188. v.C. G. die Ammoniter, und thatda« bekannte Gelübde, über dessenVollziehung die Gelehrten verschie-dentlich urtheilen. Daß seine Toch-ter , welche Philo Geil« nennt,wirklich geopfert worden, ist wohldas unwahrscheinlichste; auch sagtsolches der Text nicht ausdrücklich.Jephkha starb um >181. v. C. G.Es ist sehr wahrscheinlich, daß da«Gedicht von Aufopferung der Jphisgrni», Agamemnons Tochter, auchum der Aehnlichkcit ihres Nahmenswillen, ihren Grund in der Geschich-te der Tochter des Jephkha habe.
Jeremias, ein Prophet, aus Priester«lichem Geschlecht und des HilkiaSohn, war von Anathot bey Jeru-salem gebürtig. Er war, wie erselber sagte, von seiner Mutter Leihan geheiligt, und fimq an zu pro-phezeyhkn unter dem König Josias
ums Jahr 619. v.C. G- Da« Un-glück, da« er den Juden vorhersagte,erzürnte sie bermassen, daß sie ihn meine Grube warffeu, so voll Unflat«war. Er wäre darinnen umgekom-men,wen nicht der Mohr Ebedmelech,KönigsZedekias Minister,ihn wiederdaraus defreyet hätte. AlsJerusalem,wie er vorher gesagt, 60L Jahr».C. G. von Nabusaradan, Nebucadne-zars Feldherrn, eingenommen wor-den, ließ er dem Propheten die Wahl.mit nach Babel zu gehen, oder mJudäa zu bleiben. Jcremias erwähl-te das letztere. Als aber die Judennach Egypten entflohen, folgte ihnenJeremias dahin nach, und bestrafteihre Abgötterei) mit seinem gewöhn-lichen Eifer, rechteste aber dadurchall» wider fich, daß ste ihn in derStadt Taphnea 790. Jahr v. E. G.zu todt gesteinigt haben sollen. Manhat seine Prophezeyirngen undDlageo