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Rlagelieder von ihm. SeineSchreibart ist zwar nicht so majestä-tisch und erhaben als des ProphetenJesaias seine, dennoch aber rein,gewichtig und voller Nachdruck. ZuVenedig hat es eine Kirche/ die ihmgewidmet ist. Man seyert auch da-selbst sein Gedächtniß mit vielerPracht.
Ierobeam!. König in Israel, vonEaveda gebürtig,war NebatsSohnaus dem Stamm Ephraim, gefielSalomon so wohl, daß er ihn zumIntendanten über die Stämme E-phraim und Manasse machte DerProphet Adia prophezeyte ihm, daßer dereinst über zehn Stämme regie-ren würde. Salomo, um die Er-füllung der Prvphezeyuna zu verhin-dern, wolle Ierobeam todten lassen.Er entfloh aber zum König Sisak inEgypten. Nach Salomvns Todkam Ierobeam mit dem übrigenIsrael vor Rehabeam, und machten Vorstellungen wegen der über-mäßigen Auflagen. RehabeamsHartnäckigkeit machte, daß d-ePro«phezeyhung des Abia alsbald erfülltwurde. Ums Jahr 974. v. C. G.ließ Ierobeam die zwey güldeneKälber zu Bethe! und Oan aufrich-ten, um seine neue Unterthanen vonaller Verbindung mit Jerusalem ab-zuhalten, und starb nach einer ir.jährigen Regierung 954-I- v.C.G.Sein Sohn Nadab war sein Nach-folger.
Ierobeam H. König in Israel,wurde von seinem Vater Joas zumMitregenten angenommen, und re-gierte allein von 814. Jahr v.C.G.Er war ein tapferer und glücklicherPrinz; darneben aber ein Abgötter,und starb 784. vor C. G.
Jesaias, der erste unter den vier gros-sen Propheten des A- T. ein SohnAmos weissagte zu den Zeiten derKönige Was, Jotham, Achas undHsskias vonbiß 6«». Jahr v.
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C. G. Von seiner Herkunft weißman nicht- zuverlaßiges, wie ihnbann einige von prophetischem Ge-schlecht abstachen lassen. Von seinemTod ist die gemeine Erzählung, derKönig Manaffes habe ihn mit einerhölzernen Säge zerschneiden lassen,so aber keine hinreichende Beweis-tbümer vor sich bat. Seine Pro-phezeyhung ist ebräisch verfaßt, undenthält 66. Kapitel. Die Schreib-art ist majestätisch, erhaben, undvon einer bewundernswürdigenStärke, Nachdruck und Beredsam-keit. Er redet so deutlich von JEsnChristo, daß er nicht so wohl einProphet, als vielmehr ein Evange-list und Geschichtschreiber zu seynscheint, der schon geschehene Dingeerzählt, und nicht erst zukünftigevorher sagt. Vitringa hat den voll-ständigsten Coinmentarium darübergeschrieben.
Jesua, mit den Beynahmen Levk-ra, ein gelehrter spanischer Rab-biner im XV. Jahrhundert ist derVerfasser eines Buchs unter demTitul Halichok Olam, d.i- dielVe«ge der Ewigkeit, welches zumVerstand des Talmuds sehr brauch-bar ist. Constantin l' Empereur hates ins lateinische übersetzt, undBas-huysen hat eine gute Ausgabe davonebräisch und lateinisch zu Hanno-ver 17-4. «n 4. ans Licht gestellt.
Jesus, SyrachsSohn, verfertigteums Jahr r;g.. v- C. G. das BuchEccleüasticuS, so sich unter den apo-rryphischen Büchern in der Bibelbefindet. Die Griechen nennen eSd. i. voll von allen Tu-genden. Sein Enkel gleiches Nah-mens, und auch von Jerusalem ge-bürtig, hat es ums Jahr irr. v.C. G. aus dem ebräischen ins grie-chische übersetzt Das ebräische istverlohren gegangen.