Band 
Zweyter Theil.
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Ieune, (Joh. le) ein Priester desOrakorii und berühmter Mißiona-riuS in Frankreich, qebshrcn >ss».zuPoligni «aber Grafschaft Burgundau- einer alten adelichen Familie,«rhirlk Anfangs ein Cansnicat zuArbois, gab es aber wieder von sich,und begab sich 1614. als der Car-dinal Berulle nach Dole kam, indie Kongregation des Orakorii. Erwar erst zs. Jahr alt, als er blindwurde, daher man ihn insgemeinden blinden Pater hieß, setzteaber dessen ungeachtet seine Predig«ten mit gleichem Eifer durch dasKönigreich fort, und starb zu Li«moges den 19. Aug. > 67 r. Er sollso wohl bey seinem Leben als nachdem Tod Wunder gethan haben.Seine Predigten sind in >o. starkenBanden zusammengedruckt worden,wovon die best« Ausgabe die vonToulouse >688. in 8. ist. Manhat sie auch ins lateinische übersetzt.

Iewel, (Joh.) ein gelehrter Engel«lävder, trat zu Ende der RegierungHeinrichs VIII. zur protestantischenKirche, ward aber zur Zeit derKö-uigin Maria aus dem Collegio zuOxford geflossen. Nach dem Toddieser Prlnzeßin verließ er Italien,dahin er sich geflüchtet hatte, undkam wieder nach Engellnd. Mangab ihm das Bißthum Salisburg.Er soll ein erstaunliches Gedächtnißbesessen haben, und ist is 7 >- im49ilcn Jahr gestorben. Man hateinige Schriften von ihm.

H. Ignarius, ein Märtyrer undBischof ;u Antiochien, folgte aufden EvadiuS um das Jahr Christi68. Er war des H. JohannesSchüler, und bekannte den christli-chen Glauben in der dritten Verfol-gung in Gegenwart des KayserSTrajnnus, woraufer imAmphirhea'ter zu Rom den Thieren vorgeworfenworden ist, und also den >o. Dec.i»7. den Märtyrer Tod erlitten hak.

Ig 2014

Man hat noch 7. Briefe von ihm,die er, als man ihn niit Ketten be-schwert nach Rom führte, geschrie-ben hat. Sie sind voll göttlichenGeistes, und enthalten sehr heilsameLehren. Die besten Ausgaben da«von sind die Amsterdamer >697. inFolio mit den Dissertationen desUfferius vndPearson, und diejenige,welche Cotelerius seinen pscriburnxolloliciL griechisch und lateinischeinverleibt hat Diese 7. Briefesind an die zu Smyrna, an denPo-lycarpus, an die Ephesier, an dieMagnesier, an die Phiiadelphier,an die Trallianer und an die Römergeschrieben. Was man ihm nochweiters von Briefen zuschreibt, ist un-terschoben.

>. Ignarius, Patriarch zu Con«stanrinvpei, ein Sohn des KaysersMichael CuropalateS und der Pro»copia, Kaysers Nicephori Tochter,folgte 846. aus den MethodiuS,wurde aber 857. Lurch die Kunst-griffe des Bardas verwiesen, weiler seine Laster bestraft, worauf derberühmte Photius an seine Stellekam. Auf einem Conciliabulo zuConstankinopel 8s 8. wurde er abge-setzt. Er appellirle hierauf an denPabst, der seine Absetzung und dieOrdination des Photius vor nullund nichtig erklärte. Nichtsdesto-weniger konnte Jqnatius erst unterdein Kayser Basiiius dem Macedo-nier wieder zu seinem Stul gelan-gen. Dann als dieser 867. alleinKayser blieben, so verwies er denPhotius in das Kloster Scepta.Nach seiner Wiedereinsetzung wurdedas vierte eonstantinopolitauischcCsa-cilium gehalten. Er starb denOct. 877. im 7ssten Jahr. Nachseinem Tod nahm Photius den Pa-triarchenstul wieder ein.

>. Ignarius von Loyola, Stifterder Jesuiten, und einer der größtenMänner des XVI. Jahrhunderts

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