Band 
Zweyter Theil.
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hams Bruder Nachor abstamme,dessen Erstgebohrner -.BuchMas.XXII. U; genennt wird. Hjob wargerecht, aufrichtig , fürchtete GOtt,erzog seine Kinder in der Furcht GOt-tes,und opferte fleissig vor die Sündenseiner Kinder, die sich ohne seinWissen begangen haben möchten.Seine übrige Schicksale sind ausLesung der Heil. Schrift bekannt.Er starb um isoo. Jahr v. C. G.- n. Jahr alt. Wir haben unterseinem Nahmen ein Buch im bibli«scheu Canon, so unter die poeti-schen Bücher desselben gezählt wird,lind in seiner Art unvergleichlich ist.Die Schreibart ist erhaben unddichterisch; die Ausdrücke edel undkühn, und die Gedanken lebhaft,schön, groß und sinnreich. Eini.ge haben den Mose oder einenNeuern zum Verfasser machen wol»len; es ist aber ausgemacht, daßJobs Buch alter ist. Denn dieMenschen haben Sonne, Mondund Sterne angebetet, ehe sie ausBilder verfallen sind; woraus folgt,daß die Abgötterey, die man mithimmlischen Körpern getrieben, äl-ter ist, als die, so man mit irrbischenKörpern begeht. Es gedenket aberHiobs Buch bloß allein der Anbe-tung himmlischer Körper, dahinge-gen bey Mose von der irrdischen Ab,aötterey Meldung geschieht. Esscheint demnach das Buch Jobs aller-dings älter zu seyn, als die BücherMosis. Ueberdiß wenn das BuchJob von Mose oder von einem jün.gern Verfasser geschrieben worden ist,warum findet man i» demselben, wennvon den grossen Thaten und WundernGOttes die Rede ist, gar nichts vonden egpptischen Plagen, von demDurchgang durch das rothe Meerund von allen andern Wundern,die zu den Zeiten Mosis geschehen sind ?Alle kanonische Bücher, die nachMose geschrieben worden sind- be.

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fen sich beständig aus diese erstaunlicheund göttliche Thaten Es muß al,oder Verfasser des Buchs Job nochnichts davon gewußt haben, da er sohäuffiqe Gelegenheit gehabt ihrer zugedenken, und solches doch nickt eineinigmal thut. Es folgt also' auchhieraus, daß das Buch Job allerist als Mose. Hierzu kommt noch,daß Jobs Freunde in diesem Buchzu ihm sagen, daß ihre VorelternArabien sowohl beherrschet haben,daß kein Fremder dahin habe durch«dringen oder sich des Lands bemei,stern können, welches wieder einZeugniß vor das Alterthum desBuchs ist, deren man noch mehranführen könnte. Übrigens machendie Gelehrten eine Menge mehr vor,witziger als nözlicher Fragen vondem Buch und der Person Jobs z.E.ob seine Krankheit ein Aussatz qewe.sen, rc. so aber hieber nicht gehört.

Jobert (Laur.) s Jouberr.

Jobert, (Ludwig) eiu frommer undgelehrter Jesuite, von Paris gebür»lig, lehrte die schönen Wissenschaf,ten in seinem Orden, und that sichmitPredigen hervor. Er starb zu Pa.ris den zo.Oct. 1719. im 7 rstenJahr.Man hat viele erbauliche Schriftenvon ihm, und einen Traetat unterdem Titul: I..1 lcienLS cles Neclail-les, den man hoch hält. Die besteAusgabe davon ist die Pariser 17;-.in r. Duodezbänden.

Jocaste, des Königs Creon zu The.be Tochter, und des LajuS Frau,gebahr den Sedipus, den sie nach»gehend- ohne ihn zu kennen heyra.thete. Sie gebahr ihm den Poly»nices und EteocleS, die sich hernachwegen der Erbfolge in einem Treffenumbrachten. Jocaste wurde dar«über so betrübt, daß sie sich ausVerzweiflung selber das Leben nahm.

Jocundus, (Joh.) auch Jueun«dus und Gtocondi. ein Domini«canemöuch, aus Verona gebürtig,

erwarb