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Religion in ihrem Reiche ein, weß«wegen sie zwar der Pabst zu Romihrer Staaten entsetzte, solches Ur«theil aber auf Begehren des franzö«fischen Hofs wiederruffen muste.Sie beschützte hierauf die reformir»te Religion mit aller Macht, undstarb den 9. Jun. >57». >m 44st«nJahr, kurz vor der Vermählung ih«rcs Sohns und der Parisischen Blut«Hochzeit.
Johanna, von Arragonien, desAscaniuS Colonna, Prinzen von Ta-gltacojzi Gemahlinn, lebte im XV.Jahrhundert, und verdiente die Lob-sprüche aller schönen Geister ihrerZeit, besonders des Augustmus Ni-phus. Sie wurde sowohl wegenihrer Schönheit, als wegen ihrerHerzhaftigkeit, Klugheit und Ge-schicklichkeit in den Geschäften bt»wundert.
Johanna von Burgund, Königinnvon Frankreich, war Otto IV.Pfalzgrafen von Burgund, ältesteTochter, und wurde i;o6. an Phi-lipp von Frankreich, nachmaligenKönig Philipp den Langen, verhey«rathet. Sie stiftete zu Paris dasCollegium von Burgund bey denFraneiscanern, und starb zu Royeinder Picardie den 2». Jan. izrx.
Johanna von Frankreich, Stifte«rinn des Ordens 6e i'nnnoncinrion,war Ludwigs XI. und Charlottenvon Savoyen Tochter. Sie wurde1464. gebohren, und 1476. anLudwig, Herzog von Orleans, nach-mals König Ludwig XII. vermählt,mit dem sie in Blutsfreundschaftstund. Weil sie aber von gar nichtannehmlicher Gestalt gewesen undLudwig sie niemals geliebt, so brachteer es, nachdem er zur Regierung ge-langt, bey P. Alexander VI. zuwe-ge , daß er den 22.Der. 1498.dieEhe vor null und nichtig erklärte.Ludwig gab ihr hierauf zu ihremUnterhalt daS tzerzogthum Berr, und
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verschiedene andere Krongüter. Jo«Hanna gieng nach Dourges, stiftetedaselbst bemeldten Orden, den PabstAlexander VI. ,501. bestätigte,und ein Collegium aus der Universi»tät Bourges, und starb im Geruchder Heiligkeit den 4. Febr. 1x04.Nachdem die französische Geistlich»keit den Päbsten lange angelegen, sieunter die Heiligen zu versetzen, sowurdesie endlich 174;. seeliggespro»
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Johanna von Navarra, Käniginavon Frankreich und Navarra rc.Heinrichs!. Königs vonNavarra undGrafen von Champagne einzigeTochter und Erbinn, heyratheke1284. Philipp von Frankreich, nach-maligen König Philipp den Schö»nen, und starb zu Vincennes den ».April 1; 04. im ;; sten Jahr. Siehat das Collegium von Navarra zuParis,;o;. gestiftet.
Johanna, I. Königinn von Neapel,eine durch ihre Ausschweiffuugen un»glückliche Prinzessinn, stammte vonCarln von Anjou ab, der Neapelund Sicilien von Pabst Clemens IV.geschenkt bekommen, warb >526.gebohren, und folgte in der Regie»rung auf ihren Großvater Roberti;4;. Sie war schon vorher anAndreas, König Carls in UngarnSohn, vermählt, mit dem sie dreyJahre gemeinschafftlich regierte,woraus siechn 1,4?. erdrosseln ließ.Sie heyrathete alSbald den Sohndes Prinzen von Tarento; mußteaber aus ihrem Reich entfliehen,weil König Ludwig in Ungarn 1,48.mit einer guten Armee dahin kam,um seines Bruders Tod zu rächen.Sie kam zwar alsbald nach dessenAbzug wieder ins Königreich, undals der König von Ungarn sie noch»mals >; xo. ängstete, so hals ihr derPabst aus dem Gedränge. Sieverlohr diesen Gemahl durch denTod i; 62, worauf sie den Infamen