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Julianus von Eclana, ein pelagia- Julius H. zuvor Julian von Rovere,oischer Bischof zu Celano in Jta- war Pabsts Sirius IV. Bruders«
lien , welches die besten allen söhn, in dem Dorfe Albijole bey
Schriftsteller Episcopatum Ecla- Savona gebohren. Er ward Stuf«
nensem nennen , war des Memo« fenweis Bischof zu Carpentras, ju
rius Sohn , so Bischof r» Capua Albaoo, juOstia, juBononien und
und Augustins vertrauter Freund ju Avignon. Sirtus IV. machte
gewesen. Seine Geburt wird um ihn 1471. zum Cardinal, und
das Jahr ; 86 . gesetzt. Er warberedt, und besaß einen glänzendenund angenehmen Verstand. Nachdem Tob seiner Frau ward er Dia,ronus , und hierauf, nach des Gen,nabius Bericht, Bischof zu Capua,oder vielmehr, nach dem Prosper,Bischof zu Erlana zwischen Campa«nien und Apdlien. Er war an«fänqlich Augustin« Freund; zerfielaber nachgehends mit ihm über derMaterie von der Gnade. Julianwurde von seiner Kirche vertrieben,und starb ums Jahr 450- nachdemer vielmals von den Päbsten undKopiern verdammt worden. Manhat noch einige Schriften von ihm.Augustin hat sehr heftig wider ihngeschrieben.
H. Julius, ein römischer Soldat,diente lanige Zeit mit Tapferkeitunter den kayserlichea Völkern,und wurde endlich ums Jahr ,02.auf Befehl des Statthalters in Nie«dermoesitn Maximus enthauptet.
H. Julius I. ein Römer, folgteauf den Pabst Marcus den 6. Febr.;;7- Er nahm sich des Athana«sius mit Nachdruck an, schickte sei«ne Legaten im Jahr Z47. aus dieKirchenversammluog zu Sardica,und starb den r-. Apr. Zsr. Inden Werken des H. Athanasiustrift man zwey Briefe von ihm an,welche ächt sind, und von Tillemontvor die schönsten Denkmäler der er«slen Kirchen gehalten werden. WaSman ihm weiters zuschreibt, ist umterschoben. LiberiuS folgte aus iha.
gab ihm die Tefchlshaberschaft überdie Päbstlichen Völker wider dierebellischen Einwohner in Umbrien.Julian von Rovere hinderte denCardinal von Amboise nach Alexan-ders VI. Tod an der päbstlichenWürde, und machte, daß Pius lll.erwählt wurde, der aber nach -i.Tagen wieder starb. Hier wider-legte Julius das gemeine Spruch-wort , Vaß derjenige, so alspabst ins Lonclave gehet,als Cardinal wieder herauskomme. Denn ehe er noch dareingieng, war seine Wahl schon verab-redet und beschlossen. Er wurdealso den r. November 150;. anPius III. Stelle gesetzt. Juliushatte einen sehr kriegerischen Geist.Er ließ sich in ein Bündniß widerdie Vcnetianer ein, und erklärtesich öffentlich wider König LudwigXII. in Frankreich, belegte seinKönigreich mit dem Interdikt, undentließ seine Unterthanen ihrer Treue,welches grosses Aussehen machte.Ludwig XII. appellirte seinerseitsaus eine allgemeine Kirchenversamm-lung, welche die Cardinäle nachPisa ausschrieben. Diese Kirchen-Versammlung beunruhigte den Pabstsehr. Er bekam hieraus noch ei-nen neuen Verdruß durch den Ver-lust der Schlacht bey Ravenna,wo sein Legat gefangen wurde.Er starb in der Nacht vvm rostenbis den r rstcn Februar, rxi;. imTasten Jahr. Leo x. folgte aufihn, und hob alles wieder auf,was Julius wider Frankreich gethanhatte.
Xxp » Julius