2I2l
2122
Iu
gegeben, auch einige derselben ioSdeutsche übersetzt Ausser biesea hatman von ihm : LclieäissmL cleOia-ii>5 eruäirorum; Lenrurism toe-rninsrum eruäiiione er tcripris II-lullriiuri; Ikearrum Irrinirsris uni-verlL R^eylrero - ^unckerisnum ;Einers eruäirionis univerüe er III-ttoriL pkilolopIiicT; Vjram Zucke-rl ex Gummis; virrml^uäolx>l>i,erc.
Iunelinus, (Franz) ein berühmterMmh^maticus und Astrologus desXVI. Jahrhunderts, von Florenz ge-bürkig, von dem man Lommenc. inLpdreram )ok. äe Lacrokosco undandere Schriften hat. Erstarb >580.im s?sten Jahr; aber nicht auf dieArt, wie er sich prophezeyt hatte,sondern wurde von seinem Bücher«stand erschlagen. Die Jtalianer nen-nen ihn Giunlino.
Jungermann, ( Gottfried ) ein ge-lehrter Schriftsteller des X VII. Jahr-hunderts, von Leipzig gebürtig, ver-stand die griechische Sprache vollkommen Er hat zuerst den JuliusCäsar griechisch drucken lassen, undgab nebst andern Schriften auch LongiPastoralia in einer lateinischen Ucbcr-setzung mit Anmerkungen heraus.Er starb zu Hanau den i6. August.>6io. Sein Bruder LudwigJungermann, gebobren zu Leip-zig is/r, war ein vortreflicher Bo-tanicuS, und starb als Professor zuMors den 7. Jun. -6sz. Er warunverhcyrathet, und vermachte seineBibliotheck der Universität Mors.
H. Junianus, ein berühmter Ein-siedler , von Brioude an der Cloverein Poitou gebürtig, war aus einemadelichen Geschlechte, und baute einKloster zu Mail« , dessen erster Abter selber war. Er starb den i;.Aug. 587. welches auch der Sterbe-tag der H. Radegunde war, mit de-ren er im Briefwechsel gestanden.
Junilme, Bischof in Afrika im VI.Jahrhundert, von dem man äe xar-
tibur äivinw legir I>. II. hat. Siesind Gesprächsweise versaßt, undste-hen in der Libliollieca. karrum.Man kann sie als eine Art von Einlei-tung zur Lesung der H. Schrift anse-hen.
Junius, ( AdrianuS ) gemeiniglichIonghe oder -/« Iong genannt,einer der berühmtesten Schriftstellerseiner Zeit. Er war zu Horn inHolland den >. Jul. > r > 1. gebohren,und machte sich so wohl in den Spra-chen und schönen Wissenschaften alSin der Arzneykunst geschickt. Er durch-reisete hierauf alle Theile von Euro-pa , trieb die Arzneykunst mit vielemRuhm, und starb zu Armuyden denr6. Jun. >575. Man hat einEpi-thalamium auf die Vermählung Kö-niqS Philipp in Spanien mit derKöniginn Maria in Engelland, undandere gute Schriften von ihm.tzuetius giebt seine Ucbersetzungenvorsehr fehlerhaft an.
Junius, (Franciscus) auch -/«Ion,ein berühmter reformirter GotteSge«lehrter,warzu BourgeS den -. May1545. gebohren. Erstudirteanfangsdie Rechte, und kam nach Lyon, wo erdurch Lesung der Bücher deS Ciceroäe dlawra veorum und die darinnenthaltene Einwürfe deS EpicurSund durch Umgang mit einem gewis-sen atheistischen Menschen in völligenUnglauben gerieth, von dem ihn abersein Vater, der ihn wieder zu sichnahm, durch Lesung des Neuen Te-staments wieder gänzlich abbrachte.Er legte sich hieraus zu Gens aus dieGotteSgelahrheit , mußte sich aberdaselbst kümmerlich behelfen. 1565.
wurde er zum Prediger der walloni-schen Gemeinde nach Antwerpen be-ruffen, daselbst aber bald wieder ab-gesetzt , worauf er nach einiger ZeitPrediger zu Schönau bey Heidelbergwurde. 1 s7) - that ihn der Chur-fürst nach Heidelberg, um mit demTremellius an der Uebersetzung desLxx; Alten