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Licht gestellt Robert Stephanusisf>. und 1570. griechisch; Com-melinus 's-,, griechisch und latei-nisch ; MorelluS -676. griechischund lateinisch/ und endlich der ge-lehrte DenedictinermönchDomPru»dent Marand 174». in Folio.Man fiudt / nach dem Urtheil de<Photius / viele Gelehrsamkeit undeine vollkommene Kenntniß derWrltweisheit und Profangeschich-ten darinnen. In der Schreibartherrscht eine edle Einsalt / die oh-ne alle rednerische Zierrathen undReitzungen ist.
Justinus I. Kayser in Orient, warin Thrakien von unbekannten El-tern gebohren. Dom gemeinenSoldaten stieg er ju den höchstenBedienungen / und wurde / nachdem Tod des Anastasius, den i c>.Julii siz. auf den Kayserthronerhaben. Er gewann die Hochach-tung und Liebe des Volks / beriefdie verwiesene Bischöffe »urück/ be-fahl der Kir-chenversammlung vonChalcedon nachzuleben, und arbei-tete eifrig an der Vereinigung dermorgen - und, abendländischen Kir-chen. Er gab strenge Gesetze wi-der die Arianer heraus / und nahmden Pabst Johann H. mit Freudenauf. AIs die Stadt Antiochien imJahr s r6. durch ein Erdbeben um-gekehrt wurde - gieng ihm solchesUnglück so zu Herzen / baß er / umden Zorn GOttes zu besänftigen,den kayftrlichen Schmuck ablegte,einen Sack anzog, und niemandvor sich ließ. Justinus ernenntehieraus seiner Schwester Sohn Ju-stinian zum Reichsnachsolger, undstarb den i. August. 6ry. im77sten Jahr. Von Wissenschaf-ten wußte er so wenig, daß ernicht einmal lesen konnte. Nichts,destoweniger hat er der Kirche unddem Reich durch seine Gaben,
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durch seinen Eifer und durch seineLiebe vor das gemeine Beste grosseDienste geleistet.
Justinus II. oder der Jüngere,der Lulcissimus und der Vigilantia,Justinians Schwester, Sohn, folg-te aus diesen Kayser den 14. Nov.567. Er hatte sehr verdorbeneSitten, und ließ seinen Vetter Ju-stin erdrosseln, der doch mit ihmgleiche Rechte zur Krone hatte. Erließ seiner Gemahlinn Sophia zuviel Gewalt, welche Ursach war,daß die Langobarden ein Königreichin Italien errichteten. Mit denPersern zog er sich im Jahr 571. ei-nen neuen Krieg auf den Hals. ImJahr 774- verlohr er den Ver-stand, und starb den 7. Oct. 778.Justinus war ein zur Regierung un-tüchtiger Prinz. Tiberius war sei»Nachfolger.
Justinus, ein heidnischer Geschicht-schreiber , lebte nach der wahrschein-lichsten Meynung zur Zeit des Kup-fers Antonin des Gütigen. Er hatdes Troqi Pompeji Historie in einenkurzen Begris gefaßt. Den Rö-mern war er nicht gut; daher er oftin ihren Geschichten gefehlt. Dieschönste Ausgabe davon bat manAbraham Gronoven vom I. >71-.zu danken.
H. Justus, aus einer edlen Fami-lie in Vivarais gebürtig, ist der an-gesehenste Bischof, den die Kirchezu Lyon vom JrenäuS an bis aufden Eucherius gehabt hat. Erwurde vom Bischof Pasch asius zuVienne erzogen, und zum Archidia-conus bey seiner Kirche gemacht.Justos folgte im Bisthum Lyon aufden Verissimus, und wohnte imJahr ;74- der Kirchenversamm-lung zu Valeuce, und im Jahr;8i. der zu Aquileja bey. Mitdem H. Ambrofius unterhielt er ge-naue