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naue Freundschaft. Au« Gelegen«heil eines unsinnigen Menschen,den das Volk in Stücke gehauenhatte, verließ er sein Bisthum, undbegab sich in die eqypiische Wüste-neyen, wo er als Einsiedler bis anseinen Tod blies, der um das Ladedes IV. Jahrhunderts erfolgte.Man muß ihn nicht mit dem Heil.Justus oder Justinus vermen-gen , der nach der gemeinen Mey-nung in Beauvoisis od-r bey PariSden Märtyrerlod erlitten; noch mitdem H: Justus und H. Pastor,zwey Bruder von Alcala, wclcheimJahr ;v4. um des Glaubens willenenthauptet worden, da jener iz,dieser 7. Jahr alt war.
Justus , Bischof zu Urguel im VI.Jahrhundert, war des BischofsJufiinian zu Valentia Bruder, undstand mit allen grossen Männern sei«
, nes Jahrhunderts in Bekanntschaft.Man hat noch einen kleinen Com«mentar. über das Hohelied vonihm.
Juvenalis, (Decius Junius )ein berühmter lateinischer Dichterim I- Jahrhundert, war vonAqui-no in Italien gebürtig. Anderemachen Frankreich zu seinem Vater-land. Er war aus einem vorneh-men Geschlechte, kam sehr jungnach Rom, und brachte fast dieHälfte seines Lebens mit gerichtlichenReden zu, bis er endlich dieSatyre vornahm, und sich dadurchberühmt machte. Da er aber denPantomim Paris, Domitians Lieb-ling , sehr angegriffen; so unter-stund sich der Kayser zwar nicht, ihnöffentlich zu bestraffen: schickte ihnaber davor im «osten Jahr alsI>rsekLÄus Lokorris unter demSchein der Ehre nach Egypten, woer aus Verdruß gestorben. Manglaubt, er habe bis ums Jahrir«.gelebt. Mau hat noch 16. Saty-
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ren von ihm; worinn man vielWitz, Nachdruck und Heftigkeitfindt. Allein seine Schreibart stießtnicht natürlich genug, und die vie-len Unfiakereyen, deren sie voll sind,machen sie gefährlich zu lesen.Heinrich Christian Heminius hat168s. zu Utrecht die beste Ausgabedavon herausgegeben.
Juvenalis Urstns, s. Ur»sins.
Juvencus, ( Casus Veckius Aquili-nus ) einer der ersten christlichenDichter, war aus einem vorneh-men Geschlecht in Spanien geboh-ren. Er beschrieb ums Jahr ; 29.die evangelische Geschichte in vierBüchern, welche man in der Libiio-tkecaE?arrum findt. Am bestenaber sind sie >710. zu Mors her» uausgegeben worden. Er folgt zwar ^den Evangelisten von Wort zuWort: allein seine Verse sind vonkeinem guten Geschmack, und seinLatein ist nicht rein.
Jxion, ein König der Lapithen, bey-rathete die Dia, des Dejoneus Tsch,ter, verweigerte ihm aber dir Hoch-zeitgeschenke, die er ihm nach derGewohnheit geben sollte. Dcjoneusraubte ihm davor seine Pferde.Jxion verstellte seinen Zorn, und ludseinen Schwiegervater zu einem Fe-ste ein; ließ ihn aber durch eineverborgene Falle in einen feurigenOfen hinabfallen , wo er alsbaldvon den Flammen verzehrt ward.Jxion bereute diese Grausamkeit,und wurde an Jupiters Tafel gezo-gen. Hier verliebte er sich in dieJuno, wurde aber durch eine Wol«ke betrogen , welche der Juno voll-kommen ähnlich war. Jupiterstürzte ihn darauf mit einem Blitzin die Hölle, und fesselte ihn, nachder Fabellehre, mit Schlangen anein Rad an, das unaufhörlich herumgetrieben wird.
K. RaMl