Band 
Zweyter Theil.
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die Pforte einander den Krieg.Keith befand sich bey allen Gelegen-heiten , wo Ehre zu erwerben war;wurde aber in der Bestürmung derDestung Oczakow den Julii>777. durch einen Flintenschuß ge.fährlich int Knie verwundet. Nachder Einnahme von Oczakow wur-de ihm die Aufsicht über die Linienaufgetragen, welche die Gränzezwischen der Ukraine und Tartareysind. Man hat diese Linien ge-macht, um die Einfälle der Tar-tarn zu verhindern, und sie erstre-cken sich vom Don bis an den Dnie-per; von Meile zu Meile sindSchanzen angelegt, und es sind-oooo. Soldaten zu ihrer Verthei,digung vorhanden. Keith über-nahm solches, seiner Verwundungungeachtet, und besorgte auch ausdem Bette alles so wohl, baß die Tar«tarn nirgends, wie ihnen im Jahri?; 6 . gelungen, zum Durchbruchgelangen konnten. Die Kayserinnernennte ihn hierauf zu BezeugungIhrer Zufriedenheit zum Generalde« Fußvolks, und machte ihm einGeschenk von so°o. Rubeln. Sei-ne Wunde verschlimmerte sich in-dessen» so sehr, daß er dem Feld-zug im Jahr 177 r. nicht beywoh-nen konnte. Er ließ sich nachPultawa bringen, und hatte hierda- Vergnügen, seinen einzigenBruder Mylord Marfchall bey sichzu sehen, der aus dem innerstenSpanien zu ihin eilte. Er ließsich von seinem Bruder überreden,sich nach Petersburg bringen zulass.n, wo er geschicktere Wund-ärzte anzutreffen hoste. Bey sei-ner Ankunft befahl man den ge-schicktesten Aerzten und Wundärz-ten des Hofs, sich über ihn zurathschlagen, uud alle waren einig,daß man ihm das Bein abläsenmüsse. Keith, der schon so vielesHtstor.Handw. (-rrr Th.)

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ausgestanden, war bereit solche« ge-schehen zulassen. Zu allem Gluckwurde der Wundarzt, der solchesals der geschickteste versehen sollte,einige Tage vorher krank, undKeith änderte seine Gedanken. Erbeschloß vielmehr eine Reise nachParis, um sich der Pflege dergeschicktesten Glieder der Facultätanzuvertrauen. Er hatte vor sei-ner Abreise noch da« Glück, dieKayserinn zu sehen, welche ihmöffentlich bezeugte, sie wollte lie-ber roooo. von ihren besten Sol-daten als ihn verlieren. Sie be-schenkte ihn zugleich, zur Erleich-terung seiner Reise, mit sooo.Rubeln. Keith kam zu Anfangdes Jahrs 1719. zu PariS an.Die erfahrensten französischen Wund-ärzte wurden wegen seiner Wundezu Rathe gezogen; aber alle schie-nen an der Genesung zu verzwei-feln , wenn er sich nicht zu Ablö-sung des Bein« entschlösse. Esblieb ihm nur noch ein einzigerWeg übrig, nehmlich nach Bare-ge in den pyrenäischen Gebürgenzu gehen, und sich der basige«Bäder zu bedienen. Keith unter-nahm auch diese beschwerliche Rei-se mit Freuden, uud die Bäderschlugen nach aller Erwartung sowohl an, daß durch ihre Kraftseine Wunde gereinigt wurde,und noch vor feiner Jurückkunstnach Paris zuheilete. Er hatauch nach der Zeit nicht die ge-ringsten Schmerzen mehr empfun-den. Während seines Aufenthaltsin Frankreich fand er Gelegenheitseinem Hof wesentliche Dienste zuleisten. Seine häuslichen Angele-genheiten rüsten ihn zu Anfang desJahrs 1740. nach Engelland,wo er sich vier Monate aufhielt,und darauf nach Petersburg zurückgirng. Die Kapseriun beschenkteKyp ihn