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ihn bey seiner Ankunft mit einemmit Brillanten besetzten Degen,der auf 6000. Rubeln geschätztwurde, und ertheilte ihm dieEtatthalterwürde in der Ukraine,so die einträglichste Bedienung imganzen Reiche ist, deren aber Keithgar nicht so wie seine Vorfahrengebrauchte. Indem Keith in die«ser Bedienung stand, wurde ihmda« Auswechselunqsgeschäsle des rus-sischen und türkischen Gesandtenaufgetragen, zu dessen Befolgunger mit einer Bedeckung von 4000.Mann Dragoner und Cosaken anden Bog rückte, wo die Auswechs-lung geschehen sollte. Bey seinerAnkunft auf der Gränze erfuhrKeith den Tod der Kayserinn An-na, und zugleich die Verordnung,die sie in Ansehung der Vormund-schaft des jungen Prinzen Ivanszu Gunsten des Herzogs von Bironund zum Nachtheil der PrinzessinnAnna, Ivans Mutter, gemachthatte. Er wollte sich derselber wi-dersetzen , nicht in so fern sie denjungen Prinzen selber, sondern nurin so fern sie Biron betraf, als erNachricht von der kurzen Daurdieser Regentschaft erhielt. Indem Krieg, so im Jahr 1741.zwischen Schweden und Rußlandausbrach, diente Keith , der zuvorGeneral en Chef worden , so inRußland die nächste Würde an derFeldmarschallsstelle ist, wiederumunter dem General Lascy. Erwohnte dem Treffen bey Wilman-strand den September 174k.bey, wo er vorzügliche Ehre ringe-legt; half 174». ganz Finnlanderobern, und trug vieles zur be-rühmten Uebergabe von Helsingsortden 4. September 174». bey.Wann Lascy nach Petersburg ab-reisete, hatte jederzeit Keith dieObrrbesehlhgbrrschaft sämmtlicher
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Völker. In diesem Jahr erhielter auch den St. Andreawrden,nachdem er den Aleranderiewsky»Orden bereits hatte. Als in Jahr1745. die Schwedischen Galeerenbey guter Zeit an den Fimlandi«schen Küsten erschienen, lief Keithso viele russische Schiffe, as er inden Häfen hatte, mu Soldrten be-setzen , und setzte sich den Schwe-den entgegen. Den ;o. May die-ses Jahrs grief ihn der Echwedi- ssche Admiral Rayalin sehr heftig ian, und das Gefechte darrte bis,in die Nacht, da endlch die -Schwedische Flotte weichen mußte. >Endlich wurde den 17. Jua, 174;. !der Friede mit Schweden unter-zeichnet , und durch russisch« Ver-mittlung d,r jetzige König in Schwe-den den 4. Jul. darauf zum Thron-folger gewählt Keith wutte hier-aus zum Befehlshaber der ivc>c-o.Mann Hülssvölker ernennt, wel-che Rußland n<uch Schweden schick-te, um Därmevnark von allerFeind,seeligkeit gegen dieses Reich abzu-halten. Keith wurde mit Freu-den so wohl von, König als von ^dem Thronfolger aufgenommen,mit Ehrenbezeugungen überhäuft,und bey seinem Abschied den 2;.Junii ' 744 - reichlich beschenkt. !Das Dündniß des Wiemr. undrussischen Hofes veranlaßte den letz-tem 174s. und 1746 eine be-trächtliche Anzahl Soldaten auf denGränzen zu versammlen, damit siedem erster» im Fall der Noth als-bald zu Hülse eilen könnten. Manübertrug anfänglich Keithen die An-sührung dieser Völker; da sich aberkurz darauf die Feindseligkeit desKanzler« Bestuchef, von deren ervorhin schon Proben hatte, gegenihn vermehrte, so nahm er Gele-genheit, ihm diese Befehlshaber-stelle zu entziehen, und dem Prin-