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! zen Repnln, der doch ei» jüngererGeneral war, aufzutragen. Keithnahm solches vor eine Beschimpfungauf, verlangte nochmals seinen Ab-schied , um den er schon zu Endedes JahrS >741. die Kayserinagebettrn , und der Kanzler , dervielleicht seine Ursach hatte, ihnnicht nach Hof kommen zu lassen,ließ ihm solchen sogleich ausferti-gen. Keith batte sein Standlagerzu Riga, als er im Jahr 1747.seinen Abschied erhielt. Er ver-ließ ungesäumt dieses Land, undgieng über Koppenhagen nach Ber-lin. Der König von Preussennahm einen so grossen Feldherrn mitFreuden aus, erklärte ihn den > 8 .September 1747. zum Feldmar-schall seiner KriegSheere, und imOctoder -749. zum Statthalter vonBerlin, und nahm ihn unter dieRitter des schwarzen AdlerordenSauf. Seit der Zeit hatte er i2 ovo.Thaler jährlichen GehaltS, ohnewas die Gouverneurstelle und an-dere Gnadenbezeugungen des Kö-nigs einbrachten. Um seiner Ein-sichten in die Wissenschaften willen,machte sich auch die königl. Acade-mie der Wissenschaften zu Berlineine Ehre daraus, ihn unter ihreEhrenmitglieder zu setzen. BeyAurbruch des jetzigen Kriegs ,756.begleitete Keith den König nachSachsen. Die Schlacht bey Lowo-sitz, so den 1 ssen Oktober vorfiel,war die erste Gelegenheit, seinegrosse Kriegswiffenschaft und zugleichseinen Eifer vor den Dienst deSgrösten KönigS an Tag zu legen.Keith blieb dem Monarchen be-ständig zur Seiten, und rechtfer-tigte dessen Wahl. Den Winkerüber hatte er sein Hauptlager zuDreßdrn, wo er zerschiedene Aus-trage an den damals noch gegenwär-tigen. königlich, pvhlnischen und
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Churprinzlichen Hof auszurichtenbekam, wobey er sich als einen ebenso angenehmen Hosmann erwies,als er ein grosser Feldherr war.Er wohnte dem berühmten Tref-fen bey Prag den 6 . May 1757.bey , hielt hierauf die Stadt! nebstder darin» befindlichen kayftrlichenGeneralität und Armee auf der ei-nen Seite eingeschlossen, da derKönig aus der andern stund, undsetzte der Stadt heftig zu. Inder Nacht vom rzsten bit ^stenMay thaten die Belagerten enckaheftigen AuSfall auf den weissenBerg , wo Keith sein Lager hatte,wurden aber mit grossem Verlustzurückgeschlagen, desgleichen auchzwischen dem r7sten und r 8 sten Mayauf eben dieser Seite geschah.Nach dem unglücklichen Treffen beyCollin den i8. Jun. >757. mußteKeith auf königlichen Befehl denrosten Jun. auch die BelagerungPrag aufheben. Solches geschahin der schönsten Ordnung, ohnedaß der Feind dem Nachzog derpreussischen Völker, der immer inSchlachtordnung gegen dem Feindstund, etwas hätte anhaben kön-nen. ES ist bekannt, waS dasTreffen bey Collin vor Folgen ge-habt. Keith blieb mit 1600a.Mann am längsten in Böhmen ste-hen , und verließ diß Reich nichteher, bis er allen Vorrath nachSachsen geschast hatte. Den >1.August, vereinigte er sich wiedermit dem König bey Bautzeo inder Lausitz. Don hier . gieng erwieder mit dem König nach Sach-sen , und leistete nach zerschiedene»kleinern Begebenheiten im Treffenbey Roßbach wider die französischenund Reichsvölker den 5. Novem-ber 1757. die wichtigsten Dienste.Hierauf eilte der König nachSchlesien , um den Sieg bey Liffa- yv - t«