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zu erfechten. Keith wußte «Mi-schen einen Einfall in Böhmenthun , mn einen Theil der feindli-chen Macht aus der Lausitz dahinzu ziehen. Er eroberte da« feind-liche Magazin bey Leutmeritz,undman flüchtete schon in Prag, alsKeith, der seine Absicht erfüllt,den ». December wieder nachSachsenabzog. Im Feldzug-778.begleitete Keith den, König wieder sowohl bey der Einnahme vonSchweidnitz, als nachher» bey derDelagerunq von Olmütz, welcheeigentlich Keithen aufgetragen war,da sie hingegen der König mit sei-nem Herr gegen den FelbmarschallDann bedeckte. Die tapfere Ge-genwehr des Generals von Mar-schall und die hinwegqenommene Zu-fuhr von Kriegsbedürfnissen nöthig-te endlich den König die Belage-rung den isten Julii aufzuheben.Keith bewiet sich hiebey wieder alsder gröste Feldherr unserer Tage.Er nahm alles sein schweres Ge-schütze mit, bis aus 4. Mörser undeiner r4pfänbigen Kanone, welchekeine Lavetten hatten, sonsten hätteer dem Feind auch diese nicht ge-lassen , und setzte den Zug mit sei-nem Theil des Heeres mit der ge-wöhnlicheu Klugheit bis Königs-gräz fort, wo das Heer bis zumAnsang des Augusts stehen blieb.Friederich schlug indessen die Rus-sen bey Zorndors; allein Keith wur-de durch eine Krankheit verhindert,dem König auch gegen diese Fein-de z>> dienen; sie hielt aber nichtlange' genug an, um seinen Tod zuverhindern. Er kam von Vreßlauwieder zum Könige, der in die Lau-sitz gezogen war, um sich den Kay-serlichen wieder entgegen zu stellen.Hier glückte esDaunen, den 14. Okto-ber die sonst wachsamen Preussen inihrem Lager zwischen Laichen
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und Hochkirchen zu überraschen.Hier bekam Keith nach einemausserordentlichm Widerstand end-lich zwey Wurden in den Unter-leib, und starb als ein Held ausdein Schlachtfeld«. Eine Stückku-gel stürzte ihn vom Pferd. Manhalf ihm zwar wieder darauf; erkonnte sich aber nicht darauf erhal-ten. Der Feind drängte seineLeute von ihm ab, und der Keithverblutete sich. Sein Leichnam wur-de anfangs in der Kirche zu Bau,tzen mit den gebührenden Ehren-bezeugungen begraben , nachgehend«aber nach Berlin geführt, und da-selbst beygesetzt. Der FcldmarschallKeith war groß, schwarzbraun,von starken Augbraunen, und übri-gens von angenehmer Gestalt. Inseinen letzten Jahren war er kränk-lich. Er verstand schottisch, eng-lisch, französisch, spanisch, russisch,schwedisch, deutsch, lateinisch,griechisch; doch sprach er, aussermit seinen LaMdsleuten, meistensfranzösisch. Dea Hof zu Wie»ausgenommen, hat er alle grosseHöfe von Europa kennen lernen.Es ist was sonderbares, daß seinVerhängniß ihn oft zum Schutzdessen machte, gegen den er zuvorgefochten. Er hals König Augustvon Pohlen auf den Thron erhe-ben ; nachher hals er durch den Lo-wosiker Sieg, ihn dahin bringen,daß solcher sich nach Pohlen zu wen-den entschloß. Er besiegte dieSchweden in Finnland, und be-schlichte doch nachher die Hülss-Völker, welche Schweden vorDän-nemark sicherten. Er sollte im Jahr1745. eine Macht gegen Preussenvon Rußland, zum Behuf Sach-sens und Oesterreichs,, befehligen,und bloß eine Krankheit verhinderteihn , bey Zorndors gegen die Rus-sen Dienste zu thun. Er diente inSchott-