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eines Residenten des GroßherzogSvon Toscana zugebracht hatte. Sei«ne vornehmste Schriften sind:Lpicilegium /^Nrromicum , und^nckropoxeni-e IcdnoArspkia. Erbehauptete hierion, daß man in al«ler Frauen Leib Eyer finde, auSwelchen die Menschen gezeugt wür-den. Man schreibt ihm auch eineAnatomie zu, so >671. in Folio ge«druckt worden. Er fand das Ge-heimniß, den Agtstein flüssig zu ma-chen , ohne ihm seine Durchsichtig-keit zu benehmen, wodurch manihn treflich brauchen konnte, dieLeiber der Verstorbenen darin-nen zu verwahren. Er wollte auchdas Chemische Geheimniß Goldund Silber zu machen gefundenhaben.
Vesler, ( Andreas) ein berühmterlutherischer GotteSgelehrter, zu Co<bürg isyf. gebohren, that sichdurch seinen Verstand nnd Wissen-schaft hersür. Johann Casimir,Herzog zu Sachsen, der das Gy-mnasium zu Coburg errichtet, gabihm ein jährlich Gehalt, und hattewegen seiner Beredsamkeit und we-gen seiner Predigten besondere Ach-tung vor ihn. Er starb im Jahr164;, und hinterließ sehr vieleSchriften.
Restner, (Heinrich Ernst) ein deut-scher Rechtsgelehrter, gebohren zuDetmold, den »i. Januar. 1671.alter Schreibart, studirte zu Ber-lin und Frankfurt an der Oder,und wurde 1697. von den Senio-ren der Wippermannischen und Hei-stcrmannischen Familien, an D.Just Friederich WippermannS Stel-le , vermög eines vorhandenen Te-stammt«, zum Rechttlehrer zu Rin-teln vorgestellt, woraus auch ,706.vom Landgrafen von Hessencassel dieBestätigung erfolgt ist. In eben
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diesem Jahr wurde er als Abgeord-neter der Universität Rütteln zurJubelfeier nach Frankfurt an derOder abgesandt. Im Jahr 1707.that er eine Reise nach Holland, undmachte sich mit den vornehmsten da-sigen Gelehrten bekannt. Im Jahr1719. sollte er nach Kiel kommen;allein der Landgraf entließ ihnnicht, und vermehrte ihm seine Be-soldung. Er starb zu Mitteln den5 . Julii 171;. unverheyrathet.Seine vornehmste Schriften sind:velibata )uri8 telectiora ; cle krin-cipio )un5pi-uclenNL romano - §er-nianiLL; )us naturre ek gencjum;und viele andere.
Rettlewell, (Johann) ein enge!'ländischer Gottesgelehrter, der 1697.im 4-sten Jahr an der Auszehrunggestorben ist. Er hat verschiedene«geschrieben, so von den Engelländernhochgeschätzt wird.
Reyßler, ( Johann Georg ) eingrosser Literator de« XVIII. Jahr-hunderts, erblickte das Licht 1689.zu Thurnau, einer Stadt dem Gra-sen von Giech zuständig, bey wel-chem sein Vater Rath gewesen.Nachdem er die schönen Wissenschaf-ten nebst der Weltweisheis studirt,legte er sich auf die Rechtsgelahr-heit, womit er die Untersuchung derAlterthümer seines Vaterland« ver-band. Seine Gabe» verschastenihm einen allzuvortheilhasten Ruf,al« daß er ihn hätte abschlagen kön-nen. Man übertrug ihm nemlichdie Erziehung der Grafen vonGiech, mit denen er >7»;. nachHalle zurück kam. Er begleitetesie hierauf auf ihren Reisen. Siestetigen mit Holland an, und hieltensich etwas zu Utrecht auf. Der be-rühmte Reland machte Freundschaftmit Keyßlern, und munterte ihnsehr auf, die deutsche AlterthümerSyp f auszu.