»l/z R»
mit Johann Rtrcher, einemlutherischen Gottesgelehrten, ver-menge», der iur catholischen Kirchegetreten, und 1640. zu Wien ^e-noloZiam , in gun migrsrionirü,X e lurkerrnL SynsxogL in ec-cleüsm csrkolicnm rLliones luc-cinüe exponir , herausgegeben.SchragmüUec, Calov und Dor-scheus haben ihm geantwortet.
Rirchnraier, (Georg Caspar) ei»gelehrter Dcuticher, gebühren zuUffenbeim in Franken i6;s, wardProfessor der Dernunstlehre und Be-redsamkeit zu Wiltenberg, und Mit-glied der gelehrten Gesellschaften zuLanden und Wien, unterhielt einenungemein starken Briefwechsel, undstand in grosser Achtung bey denGelehrten. Er hat viele alteSchriftsteller mit Anmerkungen her-ausgegeben / auch Orstiones, ko8>mrtr und vieles andere geschrieben,und ist 1700. gestorben. SeinBruder, Sebastian Rirchmaier,Superintendent und Scholarche zuRotenburg an der Tauber, hatgleichfalls verschiedenes geschrieben,und ist auch 1700. gestorben.
Rtrchmann, (Johann) auch Rerck-mann, ein berühmter Schriftstel-ler des XVII. Jahrhunderts, ge-bohren den >8. Januar- -777. ruLübeck, studirte auf jerschiedenendeutschen Universitäten , und reiseteals Hofmeister mit eines Bürgermei-sters zu Läneburg Sohn, NahmensWizendorf, nach Frankreich undItalien. Nach seiner Rückkunftward er >Lor. Professor der Dicht-kunst zu Rostock , rsi;. aber Re-ktor und i«ro. Bibliothekar zu Lü-beck, und starb daselbst den 20.Merz >64;. Man hat vieleSchriften von ihm, worunter beson-ders daS Buch: «i« kuusribu, k.s-
Ri 1274
mrmorum und cke ännulis, lideclingulaiis, geschätzt werden.
Rirchmeier, ( Johann Christian )ein resormirler GotteSgelehrter, ge-bohren 1674- zu Orpheroda inHessen, studirte zu Marpurg undFranecker, ward 1700. Professorder Weltweisheit zu Herborn, woer bald darauf auch ordentlicherLehrer der Theologie und Consisto-rialrath wurde, gieog aber - 706.als Professor der EotteSgelahrheitnach Heidelberg, und von da, weiler mit den Catholischen immer vielStreit hatte, 172,. als erster Leh-rer der GotteSgelahrhcit nach Mar-purg, wo er den 17. Merz -74z.gestorben. Er hat vieles geschrie-ben. Von seinen Disputationenhat man zwey Sammlungen, unterden Titeln : LeIeÄLrum Disput,rtieol. msnipulus und L-xerciracio-reun acaäemicarum 8Mogs. Manmuß ihn nicht mit seinem VetterJohann Sigmund Rirch,meter vermengen, der zu Allendorfin Niederhessen 1674. gebobren war,und von ,704- an die WellweiS-heit und GotteSgelahrheit zu Mar-purg gelehrt hat, wo er 1749. ge-storben ist. Man hat ausser einigenandern Schriften Disy. 6s ünicaüciei principio, verbo Dei, Widerdie Enthusiasten von ihm , so hochgehalten wird.
Rirstenius, ( Peter) ein gelehrterArzt des XVII. Jahrhunderts, ge-bohren zu Breßlau den 2 s. Decemb.»777, erlernte daS Griechische,Lateinische, Ebräische, Syrische,Arabische, die Naturgeschichte, dieBotanickund die andern Wissenschaf-ten, und las vorzüglich des Avicen-na und anderer arabischer AerzteSchriften. Hierzu hatten ihn Sca-liger und CasaubonuS aufgemuntert,welche glaubten, die gelehrte Welk
würde