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Licht begleitet, das ihm auf der lin-ken Seite stünde, und ihn niemalsverliesse. Diß machte ihn glauben,er habe göttliche Eingebungen, undwollte nun keinen andern Lehrmeisterals den H Geist erkennen. Er rei-sete in Holland, wo er durch andereSchwärmer, die er daselbst antraf,in seinen Einbildungen gestärkt ward.Er machte hierauf zerschiedeue Reitsen in Engelland, Frankreich, Deutsch-land, in den Orient, und wurdeendlich zu Moskau wegen einigeraufrührerischen Prophezeyungen den;.Oktober 1689. verbrannt. Manhat viele schwärmerische Schriftenvon ihm, worunter sein kroäro-INUS (^uinyuennii mirabilis, Lei-den vom Jahr 1674. das vornehm-ste ist.
Buhn, (Joachim ) ein berühmterProfessor der griechischen und Mi-schen Sprache zu Straßburg, ge-bohren zu GreiffSwalde - 647. lehr-te diese Sprachen mit solchem Bey,fall, daß er in kurier Zeit eine Men-ge Zuhörer, so gar aus Engellandund Holland bekam, und starb denii. December 1697. Man hatgelehrte Anmerkungen über den Pau-sanias, Aelianus, Pollur und Dio-genes Laertius nebst andern Schrif-ten von ihm.
RulczinSki , ( JgnatiuS ) ein berümter Abt zu Grodno, gebohren1707. zu Wlodomir in Pohlen,trat jeitig in den Basiliusorden, wur-de als Generalproeurator dieses Or-dens nach Rom geschickt, und starb1747-. in seiner Abtey »u Grodno.Er hat sich durch sein Lpecimen ec-cleliss lurKenicT sehr berühmt ge-macht, auch ein Opus VMS 1-m-üorum orciinis llivi Lslilii klsgnii» zwey Folianten in E. hjnterias-ftn.
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Rulpis, (Joh. Georg von) ein be-rühmter Rechtsgelehrter, gebohrenju Aleseid den 9. December 1672,studirte iu Giessen und Straßburg,ward an ersterm Ort Licentiat, undam letztem -68,. Professor Jurisund Stadtconsulent, als er zu glei-cher Zeit von beyden hohen Schulenzum ordentlichen Rechtsiehrer ver-langt wurde. Im Jahr - 68 s. kamer an den Herzogl. WürtembergischenHof, wurde Consistorialdirectör undGeheimer Rath, erhielt -694. vomKayser den Adel, wohnte 1697. alsWürtembergischer Abgesandter denFrirdenehandiungen zu RiSwyk bey,und starb den r. September 1698.Unter seinen vielen Schriften ist seinOollegium Ororisnum in XV.vichp. am bekanntesten.
Aunad, (Andreas) ein lutherischerGottesgelehrter, gebohren zu Dö-beln den s. August. -602. wardRector der Schulpforte, hierausPastor und Superintendent zu Leis-nig, ferner zu Grimma, endlichDoctor und Professor der Gottesge-lahrhcit zu Wittenberg, und starbden -s. Merz 1662. Er hatOom-menc. in kropliecus ininores ; inLpiliolam kauli sä Oulsrus undvieles andere geschrieben. SeinSohn Johann Andreas Runadund sein Enkel Andreas Runadhaben sich gleichfalls in der gelehrtenWelt berühmt gemacht. Jenerstarb den 7. May 169,. im ssstenJahr als Hofpredigcr, und Kir-chen- und Consistorialrath zu Zerbst,nachdem er zerschiedenes , auch wi-der Bekkern cle Operarionibus O-e-monuM geschrieben. Dieser starbals Generalsuperintendent und Con-sistorialpräsident zu Eißleben den24. April -746- im 7rsten Jahr.Er hat vieles geschrieben.
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