Band 
Zweyter Theil.
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Er starb zu Rom im Verdacht derLitheisterey 1497. Doch behaupteneinige, und nicht ohne Gründe, erhabe sich gegen das Ende -seines Le-bens bekehrt. Seine Schriften,von welchen die Urtheile sehr ver-schiedentlich ausgefallen, sind: Lom-xenäium kiliorire Komanw ab in-reriru 6oräiam usizue aä JuliinumIII. äe Lxorru dlakomeris; äslitsgikratibus, 8aceräoribus er 1e-xikur Uomanorum; äe R.omanLt-lrkis anuguiraribus; Vira 8rariikoerre, er karris ejus, erc- Erauch hat einige alte lateinischeSchriftsteller herausgegeben.

Lävinus Torrenrius, gemeinig-lich van der-Beken oder Tor-rentinus, zweyter Bischof zu Ant-werpen , hernach Erzbischos zu Me-cheln, war von Gend gebürtig. Ermachte sich durch seine Gelehrsam-keit, Tugend und Gaben berühmt,und starb den -6. Apr. 1595. nach-dem er zu Löwen ein Jesuitercolle«gium gestiftet. Man hat zersckMe-ne Schriften in Versen und in Pro-st, und eine Ausgabe des Sueto-mus mit vortrestichen Anmerkungenvon ihm.

Lävius, ein alter lateinischer Dich-ter, von dem wir nur noch einigeFragmente haben. Man glaubt, erhabe noch vor Cicero gelebt.

Lakare , ( MarquiS de) s. Fare.

Lagerloof, (Peter) lateinischL-r«-, ein berühmter Professor zuUpsal, wurde vom König in Schwe-den ausersehen, die alte und neueGeschichte der nordischen Reiche zubeschreiben. Man hat von ihm :äe OrrkoZraxkia Luecana; äeOommercüs U-omsnorum ; äsvruiäibus , erc. Er starb iMJahr i6--.

Lagnv, ( Thomas Fantet, Herrvon) ein berühmter Mathcmaticus.war zu Lyon den 7. Novemb. 1660.gedohren, und ließ von seiner Kind-heit an eine ungemeine Neigungvor die Geometrie und Mathema-tick von sich blicken Nichtsdesto-weniger bestimmten ihn seine Elternder Rechtsgelahrheit, und schicktenihn nach Toulouse, wo er zum Ad-vocaten aufgenommen wurde. Erließ aber die Rechtsgelahrheit baldwieder fahren, um seiner Neigungsich zu überlassen, und kam , 686 .nach PariS. Daselbst wurde ihmdie Erziehung des Herzogs vonNoailles, jetzigen Marschalls vonFrankreich übertragen, und er er-warb sich durch seine mathematischeWissenschaften «rossen Ruhm. ImJahr 1695. nahm ihn dieAcadcmieder Wissenschaften zum Mitgliedauf, und Ludwig XIv. schickte ihnzwey Jahre darauf nach Rochefort,um daselbst die Hydrographie zulehren. Lagny brachte 16. Jahr indieser Stadt zu, und setzte die Schif-fahrt daselbst in einen vollkomme-nen Zustand. AIS er nach Pariszurückkam, wurde er Subbilbliothe-kar des Königs bey den philosophi-schen und mathematischen Büchern;und der Herzog Regent ga>b ihm17-4. eine Pension von rooo. fran-zösischen Pfunden. Er starb zuPariS den 11. Apr. r 7,4- Seinevornehmsten Werke sind: Lleülioäesnouvelles er rbregees pour I' ex-trsüion er approxiinsrion äW Rh-eines , wovon die beste Amsgabe1697. zu Paris in 4- erschiemen ist;pgoiivesux Siemens ä' ^rirlrmierigueer ä' ^Igebre , PariS 1692 in 4.I.a dubature äe la Lpkere , Rö-theste 1702. in i r. nebst virilen Ab,Handlungen in den kkemoires der A-cademie.

Lülguna,