Band 
Zweyter Theil.
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Fleiß / den er aus die deu tschen Ge-schichten und Alterthümer verwendet/vergrößerte um so mehr dem Verlust,den man durch ihn erlitten..

Lampridius, ( Aelius) eiin lateini-scher Geschichtschreiber im IV. Jahr-hundert, hat das Leben vier Kay-ser, des Commodus, des Antoni-uus DiadumenuS , des Heliogaba-luS und des Alexander Severus be-schrieben. Er hat die zwey letztereConstantin dem Grossen zugeschrie-den. Einige halten ihn nicht ohneGrund mit dem Aelius Lampe»dius Kparrianus vor eine Per-son.

Lampridilis, (Benedictus) ein be-rühmter Dichter des XVI. Iahrhun.derts, von Cremona gebürtig, lehnedie griechische und lateinische Spra-che mit Ruhm zu Padua und Rom,und wurde Präceptor bey dem Sohndes Herzogs von Mantua , Friede-rich von Gonzaga. Man hat Lpi-Arilmmarr, Oäss und andere sowohl griechische als lateinische Ge-dichte von ihm. Er starb 1740.

kamy, s. Lamt.

kancelot, (Dom Claudius) ein be-rühmter Benedictinermönch, gebüh-ren ru Paris ums Jahr »6is. be-gab sich nach vollendeten Studiennach Portroyal, und lehrte daselbstdie schönen Wissenschaften mit gutemFortgang. Er wurde hierauf Prä-ceptor der Prinzen von Conty, giengaber nach dem Tod ihrer Frau Mut-ter in die Abtey St. Cyran, vonda er in die Abtey Quimperlay ver-wiesen ward, wo er den >5. April1695. starb. Er hat viele Schrif-ten , aber ohne seinen Nahmen vor-zusetzen, herausgegeben; daher mansie gemeiniglich dem Herrn von

Portroyal zuschreibt. Die vornehm-ste sind : Novelle merkoäe pour»yprenclie lo InyAue Isrine; Nou-velle merkocle Arecyuc; lelies racines Zrec-zues, Verglichener auch von andern Sprach» her-ausgegeben , welche insgemein lesmerkocies cle korrro^al g,nenntwerden ; Oill üir l' keinine 6e vin ^er lur Ir libre äe psin, Oiüerra-rions lur I' Lcrirure 8. die in der 'Bibelausgabe des Virre stehen; ,Orammsire generale er raiionnse, !

ecc. Dieses letzte vortrestiche Werk igehört in der That der Erfindungnach Arnalden d' Andilly, nach derAusarbeitung aber, wenigstens grö-sser» Theils, Lancelotten zu. Er Hotauch h'lemoires geschrieben , dieaber nicht nach dein Geschmack de-ren sind, die keine Freunde vonPortroyal gewesen. Sein Eifer vordie Herren von Portroyal hat ihmviele Verdrießlichkeit zugezogen.

kancelot, (Johann Paul) ein gros-ser Rechtsqelehrter des XVI. Jahr-hunderts von Perugia gebürtig, er-warb sich grossen Ruhm in Italien,und stand bey den Päbsten wegenseiner Fähigkeit in der Rechtsgelahr«heit in grossem Ansehen. Er starbzu Perugia -syi. im gasten Jahr.Man hat verschiedene Schriften vonihm, wovon seine Inttituriones Dri-lls Lunonici das bekannteste ist.

Er hat sie aus Befehl des Pabstsnach Art der Institutionen des Ju-stinians geschrieben. Diese Familiehat noch andere geschickte Rechtsge-lehrte hervorgebracht.

Lancisi, (Ioh.Maria) ein berühm-ter Medicus und Botanicus, geboh«ren zu Rom den ,6. Oktober «674.

Er war Professor der Zergliebe»rungrkunst im Collegio Sapientiä,

hieraus