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hieravsLeübarzI und geheimerKämme-rer bey JmnvcenttuS XI. und ClemensXI. und starb ju Rom den n. Jan.,7»o.Man bat viele gute Schriftenvon ihm. Die vornehmsten bersel,den sind r/r». )» Genf in ».Ouart > Bänden zusammengedrucktworden.
Lancrer, (Nicol.) eingeschickterMahler, gebohren zu PariS 1690.starb eben daselbst 174?. Er batsich den Watteau zum Muster vor«genommen, und viele Gemähldevon einer anmuthigen lächelndenVerbindu ng, in dem Geschmack dergalanten Moden und Gegenständeverfertiget, er kommt aber demWatteau nicht gleich.
Land», (Sacharins) eine gelehrteDame des XVI. Jahrhunderts vonMayland gebürtig, hat viele Schrif-ten unter angenommenen Nahmenherausgegeben. Sie schrieb 15-6.«inen lateinischen Bries an BembuS,der sich unter den Briefen dieses ge-schickten ManneS findt. Sie wardeS Grafen Augustin Lands Schwe-ster und des Grafen Joh. FermoLrivulcio Gemahlinn. IhreSchönheit war eben so wohs ge-rühmt als ihr« Wissenschaft.
Lande, (Jac.de la) s. Lalande.
Lands ( tzortensiuS ) ein Arzt deSXVI. Jahrhunderts unter erdichte-ten Nahmen viele Schriften herausgegeben. Er war ein Mayländer.Man hält ihn vor den Verfasser desGesprächs philalerhes wider denErasmus. Er ist auch der Verfasser von zwey Gesprächen, die manfälschlich dem Cardinal Alexanderzugeschrieben. Das eine heißt Q-cero reieMus und daS aNdereOicero
revocams.
Landsberg s. Lansberg.
Landns, römischer Pabst, folgte deniL. Oct. -i). auf das Ansehen der
Histor. Handw. (-rer Th.)
Theodors auf AnastastuS III. undstarb den 26, April. 914. Johann X.folgte auf ihn.
Lanft-anc eiu berühmter Erzbischofzu Canterbury im XI. Jahrhundertwar zu Povia auS gutem Hause ge-bohren. Nachdem er zu Bonomenstudirt, kam er nach Frankreich,und ward Benedictinermönch in derAbtey du Bee, deren Prior erwür-be. Auf der Kirchenversamrnlungzu Rom 10x9. und auf vielen an-dern dlfputirte er wider den Beren-garius; wurde Abt zu S. Stephanzu Caen, und von hier von Wilhelmdem Eroberer 1070 auf den erzbi-schöflichen Stul zu Canterbury ge-setzt- Lansranc behauptet« dieRechte seiner Kirche mit vielem Ei-fer gegen den Erzbischof von Ao-ck,erhielt die Kirchcnzuchl und Kirchenfreyheiten aufrecht, und starb den-8. May -089. Man hat einen1r. 6e corpore er lsnxwne felu^briki wieder Berevgara und an-dere Schriften von ihm.
Lanfranc, (Joh.) ein vortreflicheritaliänischer Mahler, war is8l.znParma von armen Eltern gebohren.Der Graf HoratiuS, in dessenDiensten er war, verspürte sein«Fähigkeit zur Zeichnung, und über»gab ihn dem Augustin Carache. Lan-frone lernte darauf unter AnnibalCarache, und wurde einer der grö-sten Mahler von Italien. ES glück-te ihm vornehmlich in grossen Stü-cken und bey weiten Aussichten. Eestarb 1647.
Langbatne, ( Gerhard) «in gelehr-ter englischer Schriftsteller des XVII.Jahrhunderts von Barton-Kirhein Westmoreland gebürtig, studirtezu Oxford im Collegio der Königin.Er wurde Doctor der GotteSge-lahrheit, Propräpvsüus seines Col»legti und Archivb «wahrer der Uni»versität. Er erlangte die Freund-schaft des Usserius, SrldenuS undBbbb g»