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anderer gelehrten Männer, undstarb 1657. im rosten Jahr, nach«dem er eine Schule in seiner Vater,stadt gestiftet. Main hat vieleSchriften von ihm, darina er vieleGelehrsamkeit zeigt. GerhardLangbaine, der Sohn, war auchein geschickter Mann.
Lange, (Christian) ein lutherischerGottesgelehrter, gebohren den 2.December is8f. auf dem Dorf Ai,tenburg bey Naumburg, stand inverschiedenen Orten im Predigamk,kam darauf nach Leipzig, und starbalS Doctor und Professor der Got-tesgelahrheit den 7. May ,657-Don seinen Söhnen haben sich Sa«muel und Christian in der gelehr,ten Welt berühmt gemacht. Jenerstarb als Doctor und Professor derGottesgelahrheit zu Leipzig den 16.October 1667. im 4ysten Jahr.Sein Sohn Christian Johann,wurde Professor der Medicin zuLeipzig, und starb den -s April1701-iM46stenJahr. Christiansiudirte die Arzneykunst, und starbals Professor derselben zu Leipzig,den 14. Merz i66r. Sie habensich sämmtlich durch Schriften inder gelehrten Welt berühmt ge,macht.
Lange, (Ernst) ein Dichter undRarhsherr zu Danzig. Er warden Januar, gebohren,und sein Vater Matthias Lange hat-te eine Bedienung bey dem Rathdaselbst gehabt. Nachdem er alldaauf dem Tymnasio und in Deutsch-land studirt, hat er Anfangs eineSecretärstelle bey seiner Vaterstadtbedienet, und in dieser Verwaltungeine gute Weile an dem königlichpolnischen Hof zu Warschau zu desKönigs Sobiesky Zeiten gestanden.Darauf ward er Schöppenherr aufder Altstadt daselbst, und zuletztRatheherk, und starb in hohem Al-ter 1717. In Religionssachenhat«
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te er besondere Meynungm wor»über er mit den Geistlich-N Streitbekam. Man hat voruehnlch eineÜbersetzung der PsalmenDavids in lutherischen M-lodle»von ihm-
Lange (Franz) ein geschickte: Par«lamentsadvocat zu Paris, erlangtevielen Ruhm durch sein ?uch lekraricien besser beste
Ausgaben die von 1699. rndi/o,.
sind Er starb zu Pari-, den n.Nov.
1684. >m 74sten Jahr.
Lange, (Joachim) ein lrthrrischerGoltesgelehrter, gebohrer den 26.October 11670 zu Gordelezen in derAltmark, studirte zu Magdeburgund Leipzig, diente hieraus als Con«rector zu Coeslin in Hinterpommerv,und von 1697. als Rector am Fri« iderichswerderischen Gymnasio zuBerlin, bis er 1709. als Professorder Gottesgelahrheit nach Halle be«russen wurde, wo er 1744. den 7.May starb. Seiner Schriften isteine grosse Menge: besonders hater sich iu den Pietistischen Streitig»ketten und wegen der wölfischen Phi»losophie sehr bekannt gemacht.Sein Commentarius über die H.Schrift unterm Titul BiblischesLicht und Recht ist das vornehm«sie unter seinen Schriften.
Lange, (Johann) ein sehr geschickterdeutscher Arzt, gebohren zu Lembergin Schlesien ,48 s. trieb die Arz«neykunst sehr rühmlich zu Heibel«berg, und war Leibarzt bey vierChurfürsten in der Pfalz. Er starbden 21. Jun. 1565. Man hatver»schiedene Schriften von ihm. Dievornehmste ist Lpittolarum meäici-iislium opU5 polikumum, worinnman eine seltene Gelahrheit findet,so daß es alle diejenigen lernen müs,sen, so die Naturgeschichte lernenwollen.
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