Band 
Zweyter Theil.
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Lange, (Ioh. Christian) «in luthe.rischer Gottesgelehrter, gebohrenzu Leipzig den rs. Dee. 1669. stu»dirte zu Leipzig und Wittenberg,ward is-r. Profeffor der Moral zuGiessen, statt deren er 1707. die kogik und Metaphysik übernahm, kamdarauf 1716. als Superintendent,Kirchenrath und Hofprediger nachJdstein, wo er noch 174)- gelebt.Er hat fehr vieles , meistens aberkleine academische Streitschriftenherausgegeben.

Lange, (Ioh- Michael) ein geschick»ter lutherischer GolteSgelehrler, ge»bohren zu Ezelwangen im Suizba,chischen den 9. Merz 1664. erlang-te grosse GeschicklichkeitindenMor«genländischen Sprachen, und wurdeProfessor der Gotkesgelahrheit zuAltorf. Weiler aber 170). den be»rufenen Schwärmer Rosenbach insein Haus aufgenommen, auch sichsonsten in Ansehung seiner Lehre ver.dächtig gemacht, bat er 1709- selberum seine Entlassung, ward darauf1710. Inspektor zu Prenzlau, undstarb den ro. Zun. i7)i. Seinebeste Schriften sind kkilologis bsr-dsro - Arreca; äe ^Icorsno Oiss>,rre» Lrc.

Lange, (Joseph) ein geschickterMarhematicus, und Professor dergriechischen Sprache zu FreyburgumS Jahr 1610. war von KayserS»berg im Elsaß gebürtig, trat zur es»tholifchei Kirche über, und machte sichvornehmlich dnrch seine^ntbologismkwrilegium locorumcommuniumnebst ankern Schriften berühmt.

Lange, (Paul) ein deutscher Vene«dictinernönch, von Zwickau in Meistsen gebürtig, durchzog 1517. alleKlöster in Deutschland , um demAbt TriihemiuS Nachrichten zu sei.nem Wirkäe scrixwribus ecclesis-tticis zi sammlen. Lange selberschrieb (lbronics d^umburxenÜ8 ec-Äsü« simium «xiLoxorm» ab sn-

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uo 900. sä 1536. Er hat darin»nen öfters wider die Laster derGeistlichkeit geeifert, und dargegeaLuthern,Carlstadtund Melanchthongelobt.

Lange, (Rudolph) eiu westphäli»von Adel und Probst der Cathedral»kirche zu Münster gegen das Endedes XV. Jahrhunderts, hat sich durchseine Gelehrsamkeit verdient ge»macht, und vieles dazu beygetragen,daß die Wissenschaften in Deutsch»land wieder empor gekommen.Sein Bischof und Capitul schicktenihn in einer wichtigen Angelegenheitzu Pabst Sixtus IV. wobey er sichsehr wohl verhalten. Er bedientesich zugleich dieser Reise, um sich inden Wissenschaften vollkommener zumachen» und errichtete nach seinerRückkunft ein Coliegium zu Münster.Dieses und seine Schriften habenLangen den Ruhm verschast, daßman ihn als einen der vornehmstenansieht, denen man die Wiederher»stellung der Wissenschaften inDeutschland zu verdanken hat. Erstarb isi9. im nisten Jahr. EShat schöne lateinische Gedichte ge»schrieben.

Langevin, (Eleonor) ein geschickterDoctor der Sorbonne von Caren«tan gebürtig, hat eine Streitschriftwider den Professor MasiirS zu Kop»penhagen herausgegeben. Er starbden ro. Iul. 1707.

Langjean, ( RemigiuS) ein Mäh»ler, von Brüssel gebürtig, ist derberühmteste unter Vandyks Schö,lern, dessen Farbenmischung er zim.lich gleich gekommen, ob er wohlseine feine Zeichnung nicht erreichthat. Lang;ean starb 1671. ^ Sei»ne meisten Gemählde sind andächtigeund grosse Stücke.

Lariguer, (Hubert) ein Gelehrterdes XVI. Jahrhunderts der sich so»wohl durch seinen Verstand undBbbö -» durch